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Gans (Eduard) Gans (Salom. Phil»)
seseuche, Läuse, Würmer in den Nasenlöchern und der Pips. Andere Arten sind die Schnee-gans, mit weißem und schwarzem Gefieder, rochen Füßen und orangengelbem Schnabel,die im Norden wohnt, im Winter aber nach dem Süden zieht; die Rothhalsgans, mitschwarzem, nur an der Brust, dem Halse und zwischen Augen und Schnabel weißem Gefie-der, braunrochcm Hals und Brust und dunkelbraunem Schnabel; und die N in gelgans,ebenfalls im Norden heimisch. Bei den Alten war die Gans der Persephone und dem Pria-pus heilig; auch opferte man der Here Gänse.
Gans (Eduard), der Vertreter der philosophischen Schule der Jurisprudenz, geb. inBerlin am 22. Mär; 1798, wurde in dem Gymnasium zum Grauen Kloster und auf derUniversität daselbst, in Göttingen und Heidelberg, unter Thibaut's und Hegel's unmittelba-ren Einflüssen vorgebildet. Als Doctor der Rechte begann er in Berlin seit 1829 die ent-schiedene Opposition gegen die daselbst herrschende historische Schule der Jurisprudenz, anderen Spitze Savigny stand, und gewann um so mehr Anhänger und Bewunderer, je bedeu-tender damals der Einfluß Hegel's, mit welchem er im genauesten freundschaftlichen Verhält-nisse stand, aus die Universitätsjugend wie auch außerhalb dieses engcrn Kreises sich gestaltethatte. War auch die allgemeine Berufung auf ihn bei Vielen nur Sache der Mode, so bil-dete doch seine Opposition gegen die historische Schule ein nothwendiges Gegengewicht; siebrachte Flüssigkeit in die Starrheit, und durch Reibung in die Forschungen der Rechtsgclehr-ten Leben und Feuer. Nachdem G. l 825 eine Reise nach Frankreich und England unter-nommen, erhielt er in Berlin eine außerordentliche Professur. Auf wiederholten Reisen nachMünchen und Wien, >899 nach Paris, 1831 nach England und 1835 wieder nach Paris, er-warb ersich eine genauere Kenntniß der nicht preußischen Verhältnisse. Bereits 1820 hatteerseine „Scholien zum Gajus" herausgegcben, in denen er seine Stellung zur historischen Schuleso scharf abzeichnete, daß diese Arbeit allgemeines Aufsehen erregte. Sein eigenthümlichsiesWerk aber ist „Das Erbrecht in weltgeschichtlicher Entwickelung" (Bd. I—3, Berl., nach-her Stuttg. 1823 — 35), worin ersich auf die Höhe der Spekulation erhob und seine Op-position gegen die historische Schule eine festere Basis gewann. Weiter erschienen von ihmdas „System des rom. Civilrechts" (Berl. >827) und die „Beiträge zur Revision der preuß.Gesetzgebung", eine Zeitschrift (Berl. 1830—32). Seine eigentliche Popularität gewann erjedoch durch seine Vorlesungen, besonders durch seine Vorträge über die Geschichte der neuernZeit, worin er mit Freimuth, Wärme, geistreichem Witz und scharfsinniger Auffassung derhistorischen Dinge sein Publicum, das sich aus allen Ständen und Kreisen der Gesellschaftsammelte, zu elektrisiren und mit sich fortzureißcn wußte, die aber ihres bedenklichen Charak-ters wegen plötzlich unterbrochen wurden. Einen andern Charakter hatte der wissenschaft-liche Streit, den er an der Spitze der philosophischen Schule gegen die historische unter Sa-vigny führte. G. antwortete auf Savigny's gelegentliche Angriffe in dessen Werke „DasRecht des Besitzes" (6. Ausl., Gieß. >837) durch seine Duplik „Über die Grundlage dcöBesitzes" (Berl. 1839), worin er in geistreicher, schneidender Weise die kritische Manier^ Savigny's bekämpfte, dessen Ansicht von dem Besitze als einem Factum zu widerlege»suchte, die Angriffslinie überhaupt auf die Anhänger der historischen Schule ausdchntc, undsodann seine Ansicht von dem Besitze als einem Recht aus philosophischen Principien zuvertheidigen versuchte. Von G.'s übrigen Schriften sind zu erwähnen seine „Rückblicke auf 'Personen und Zustände" (Berl. 1836), die „Vorlesungen über die Geschichte der letzten fünf-zig Jahre", in Naumer's „Historischem Taschenbuch" (1833 und 1833), und die „Vermisch-ten Schriften, juristischen, historischen, staatswisscnschaftlichcn Und ästhetischen Inhalts" (2Bde., Berl. 1833). Besonderes Verdienst erwarb er sich auch als Herausgeber der Vorle-sungen Hegel's über „Philosophie der Geschichte". In Verbindung mit einigen Freundenvon gleicher Gesinnung, und nicht ohne Hegel's Einwirkung, gründete er das Institut der„Jahrbücher für wissenschaftliche Kritik". Er starb als ordentlicher Professor der Rechte zuBerlMÄM 5. Mai 1839.
Gans (Salom. Phil.), einer der ausgezeichnetsten Advocatcn Deutschlands, mosai-schen Glaubens, wurde im Febr. 1788 zu Celle geboren. In Halle und Göttingen vorgebil-det, bestand er, nachdem seine Studien durch eine schwere Krankheit unterbrochen wordenwaren, I8ii das juristische Examen und trat nun als Advocat in Celle auf, wo ihn, kurze