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5 (1845) Entführung bis Gebläse
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682
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682 Gabler (Zoh. Phil.) Gabler (Georg Audr.)

aus, die er jedoch bei seiner Rückkehr unterdrückte. Ais er, durch Crassus gedrängt, im Z.5Snach Rom zurückgckehrt war, wurde er, weil er ohne Auftrag von Senat und Volk seineProvinz verlassen und von Kriegsmacht entblößt hatte, wegen beleidigter Majestät des Volksangeklagt. Der Einfluß des Pompejus, der selbst den Cicero für ihn gewann, und Derer,die er bestochen, befreite ihn von dieser Anklage, bei der zweiten, wegen Erpressungen, undder dritten, wegen Amtserschleichung, drang indeß der Unwille des Volks und der Haß derröm. Ritter durch, die er, da er sich in Syrien bereicherte, ebenso wenig geschont hatte als dieProvinzialen. Er wurde verurthcilt und sein Gut cingezogen. Aus dem Exil, in das er ge-gangen, rief ihn im I. 49 Cäsar zurück, der ihm nach der Schlacht bei Pharsalus ein mili-tairisches Kommando anvertraute; auf dem Zuge durch Dalmatien wurde er durchAngriffeder Dalmatier genöthigt, sich in die feste Stadt Salonä zu werfen, wo er zu Anfänge desZ. 47 v. Chr. starb-

Gabler (Joh. Phil.), ein protestantischer Theolog, der sich um biblische Kritik undExegese Verdienste erwarb, geb. am 4. Juni >753 zu Frankfurt am Main, bezog, nachdemer sich mit der elastischen Literatur und schon damals mit der Wolf'schen Philosophie undBaumgarten'schen Theologie beschäftigt hatte, >772 die Universität zu Jena. Dem forschen-den Jünglinge konnte, seit ihm in Jena nicht allein in der Philosophie sondern auch in derbiblischen Hermeneutik und Kritik ein neues Licht aufgegangcn, das Studium der Theologiein der damals üblichen Form nicht genügen. Fest entschlossen, es aufzugeben, söhnten ihnGriesbach's Vorlesungen, der 1775 in Jena auftrat und kurz zuvor sein Neues Testamentherausgegeben hatte, wieder mit der Theologie aus. Er erhielt >789 eine theologische Rexe-tcntenstclle in Eöttingen, wurde >783 Professor der Philosophie am Gymnasium zu Dort-mund und zwei Jahre später Professor in Altdorf und zugleich Diakonus an der dasigcnStadtkirche. Nachdem er >787 Doctor der Theologie geworden und >793 in die zweite theo-logische Professur und in das Archidiakonat eingerückt war, wurde er >804 als Professorder Theologie nach Jena berufen, wo er >8>2, nach Griesbach's Tode, in die erste theologi-sche Professur aufrückte und als Geh. Kirchen- und Consistorialrath am >7. Febr. >826starb. Unter seinen Schriften sind vorzugsweise zu erwähnen seine Ausgabe von EichhornesUrgeschichte" (2Bde., Altd. >79193), der die Einleitung und die hinzugekommenen An-merkungen bleibenden Werth sichern; derNeue Versuch über die Mosaische Schöpfungs-geschichte" (Altd. >795), ein Nachtrag zurUrgeschichte"; sowie seinTheologisches Jour-nal" (16 Bde., Nürnb. >796>811), das er anfangs mit Hänlein, Ammon und Paulus,später allein hcrausgab. In allen seinen Schriften, namentlich auch in mehren seiner zahl-reichen Programme und Dissertationen, zeigte er sich als scharfsinnigen Kritiker und gründ-lichen Gelehrten. Vgl. Schröter,Erinnerungen an G." (Jena >827).

Gabler (Georg Andr.), des Vorigen Sohn, ordentlicher Professor der Philosophie ander Universität zu Berlin, geb. zu Altdorf am 39. Juli >786, setzte die bereits zu Altdorf be-gonnenen Studien von 18947 zu Jena fort, wo damals auch Hegel lehrte, dessen eifrigsterZuhörer und Schüler er war. Nachdem er kurze Zeit im Schiller'schen Hause in Weimarund von >808 an in Nürnberg Hauslehrer gewesen, kam er zu Ostern >81 > an das Gym-nasium zu Ansbach. Von hier wurde er >817 als Professor an das Gymnasium zu Bai-reuth versetzt und >821, in Folge eines Rufs an das Gymnasium zu Frankfurt am Mainzum Rector befördert. Als >824 über dem Gymnasium noch eine Lycealclasse errichtetwurde, erhielt er die Direction der gestammten Studienanstalt, der noch in demselben Jahredie Ernennung zum Kreisscholarchen folgte. Auch in der Sphäre des Schuldienstes, in derer länger festgehalten wurde, als es ihm erwünscht war, beschäftigte er sich eifrigst mit derPhilosophie, und da in dieser Zeit die wichtigsten Werke Hegel's erschienen waren, so fand erin der Hegel'schen Lehre dieabsolute Befriedigung seines Denkens und Erkennens". Na-mentlich bestrebte er sich, durch möglichst klare Darstellung die Principien und den Stand-punkt dieses Systems dem allgemeinen Verständniß zugänglich zu machen, und suchte diesenZweck durch seinLehrbuch der philosophischen Propädeutik als Einleitung zur Wissenschaft;erste Abtheilung: Die Kritik des Bewußtseins" (Bd. >, auch unter dem TitelSystem dertheoretischen Philosophie" Erlang. >827) nicht ohne glücklichen Erfolg zu erreichen; dochist die Fortsetzung dieses Werks unterblieben. In einem höhern Grad« wurde die Aufmerk-