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5 (1845) Entführung bis Gebläse
Entstehung
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590
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5W Freyja Freyre

1817 den Befehl über die Corvette L'Ürania, mit der er auf Befehl Ludwig's XVIN. im zu-letzt genannten Jahre eine Entdeckungsreise im Südmecre unternahm. Rückkehrend erlitter bei den Falklandsinseln am 13. Febr. 1820 Schiffbrnch, rettete jedoch die Mannschaftund den größten Theil der Sammlungen und wurde spater, wie gebräuchlich, vor ein Kriegs-gericht gestellt, aber ehrenvoll freigesprochen. Der Hauptzweck dieser Reise war, Beobacht»»-gen anzustellen, zur Bestimmung der Gestalt der Erde und der Intensität der magnetischen lKraft in der südlichen Halbkugel. Die Resultate derselben enthält das Prachtwerk „V<>)NMnutonrAu monele, penclsnt les simees 181 7 — 2tt" (8 Dde., Par. I 825 sg.,-1., nebst Atlas). ^Alle Gefahren dieser schwierigen und langen Reise theilre seine Gattin, die sich, ohne seinVorwiffen, in Mannskleidern an Bord des Schiffs begeben hatte und sich erst zu erkennengab, als das Schiff auf offener See war. In Verbindung mit H. Clement entdeckte er einneues Verfahren, das Seewasser trinkbar zu machc-n, das sich später vollkommen bewährthat. Auch erfand er eine eigene Methode beim Kartenstich aufKupfcrplatten, die nachmalsvon Brue mit großem Erfolge angewendet wurde. Er starb auf seinem Landgute Freycinctbei Loriol im Drömedepartement am l 8. Aug. 1832.

Freyja und Frigga sind in der Göttersage zwar geschieden, doch ursprünglich Eins,im Zusammenhänge mit Freyr ts. d.). Friggaist nach der Äsen lehre (s. d.) die obersuGötti», Odin's Gemahlin und eine Tochter des Niesen Fiorgwyn und steht den Ehen vor.Freyja ist die Tochter Niord's, die Schwester Frcyr's und die Göttin der Liebe. Sie fährtaus einem mit Katzen bespannten Wagen, und zu ihr kommen die verstorbenen Frauen undauch die Hälfte der in der Schlacht Gefallenen, weshalb sie Val-Freyja genannt wird. Inletzterer Beziehung muß sie als Erde gedeutet werden; unter Odin's Gattin Frigga aberwird diese ebenfalls verstanden, und wenn Freyja, gleich der Isis ihren Osiris, Oddcr sucht,so ist dies Odin als Sonne gedacht. Auch die Namen Frigga und Freyja sind in der Bedeu-tung fast gleich, und in den Mythen werden beide oft verwechselt. Bei Angelsachsen und Lan-gobarden wurde Odin's Gemahlin als Frea verehrt.

Freyr, der Sohn Niord's, mit seinem Vater unter die Äsen ausgenommen, von de-nen er, als er den ersten Zahn bekam, die Himmelsburg Alsheim erhielt, wird wegen seinerAbstammung Vanagod genannt. Er ist ein Gott des Friedens und der Fruchtbarkeit, spen-det Regen und Sonnenschein und wird um gute Ernte angerufen. Seine Gattin ist Gerda,des Niesen Gymer Tochter. F. hatte sie erblickt, als er einst Odin's Hochsitz Jllioskiaff bestie-gen, von dem aus man Alles auf Erden sieht. Gerda war so schon, daß der Glanz ihrer ArmeLuft und Meer durchleuchteten. Von heftigster Liebe ergriffen, sendete F. als Bcautwerbcr Skir-ner ab, dem er dafür sein treffliches Schwert hatte geben müssen, das er im Kampfe der Göt-terdämmerung vermissen wird. F.'s Fcst fiel zur Wintersonnenwende. Vielleicht war er frü-her mit Freyja (s. d.) hermaphrodikisch vereinigt, gleich dieser wurde er von Brautleutenangerufen. (S. Asenlehre.) F. stand in hoher Verehrung, besonders in Schweden, wo erals Landesgott galt, und auch auf Island. Sein Name wird bei Eiden zuerst genannt.Seinen Haupttempcl in Schweden hatte er zu Upsala, wo ihm jährlich ein großes blutiges 'Opfer von Menschen und Thicren gebracht wurde. Am Julfeste, das ihm geweiht war, ^mußte, während der Gott im Lande hcrumgefahren wurde, aller Streit ruhen. Da das F-entsprechende goth. Franja, im Sächsischen zusammengezogen Fro, noch im Christenthuine ^alS Benennung des Herrn sich erhalten hat, andere Überlieferungen aber fehlen, so ist zu ver-muthcn, daß es diesen Völkern nur ein abstracter Begriff gewesen sei.

Freyre (Don Manuel), span. Feldherr, geb. um 1765 zu Osuna in Andalusien, er-probte zunächst im Pyrenäcnkrieg als junger Offizier seinen Muth, wurde >798 Major ei-nes Husarcnrcgimcnts und war 1808, als der Unabhängigkeitskrieg ansbrach, Oberstlieu-tenant. Im folgenden Jahre wurde er Oberst, hierauf Brigadier und commandirtc die Rei-terei der Armee des Generals Blake. Die Franzosen auf allen Punkten unablässig neckend,verfolgte er die Division Godineau von Gibraltar bis an die Thvre von Sevilla und fügte lihr so vielfältigen Schaden zu, daß der Befehlshaber, um Napolcon's Zorne zu entgehen,sich erschoß. Im 1.1811 übernahm er das Commando über das dritte Armeecorps und ver-drängte die Franzosen aus dem Königreiche Granada. Muth und Klugheit zeigte er beson-ders in der Schlacht von Ocana. Am 36. und 3 >. Aug. >813 trug er durch seine Manoeu- ^