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5 (1845) Entführung bis Gebläse
Entstehung
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Frett Freycirret 589

Als die bedeutendsten Fresken in Frankreich gelten die Krönung Homers von Ingres, ein.Deckenbild eines Saals im Louvre, und die allegorische Darstellung der Künste von PaulDelaroche, ein Wandbild im ?»Isis Oes beaux-nrts.

Frett oder Frettchen, ein zur Gattung der Wiesel gehöriges Säugthicr, ist >4Zoll lang, von schlankem Körper und gelblich behaart. Ursprünglich in Nordafrika heimisch,wird es von den Jägern abgerichtet, die wilden Kaninchen aus ihren Bauen in die vorgestell-ten Netze zu treiben.

I Freundschaftsinseln, eigentlich Tongainseln, ein zu Australien gehöriger' Archipel von 188 Inseln im Stillen Ocean, worunter 32 größere vom 10° 44'—21° 32'südl. B. und 200°—204° östl. L., wurden wenigstens zum Theil 1613 von dem HolländerTasman entdeckt. Von Cook, berste 1773 und 1777 besuchte, erhielten sie, wegen der gast-freundschaftlichen Aufnahme, die er bei den Einwohnern gefunden hatte, den Namen Frcund-schaftsinseln. Das Klima ist äußerst schön und der Vegetation und Gesundheit sehr zuträg-lich. Keine der Inseln ist ohne süßes Wasser. Die Zahl der Bewohner mag sich auf200000belaufen. Dieselben sind von mittler Größe und wohl proportionirt, kupferbraun und zeich-nen sich durch freundlichen Sinn, Freigebigkeit, Großmuth, Ehrlichkeit und Kunstfleiß vorden andern Südseebewohnern aus; doch herrschte auch bei ihnen die Sitte der Menschenopfer.Die bürgerliche Verfassung der Inseln ist aristokrarisch-moimrchisch; die meisten derselben ste-hen unter der Botmäßigkeit des Herrschers auf der Insel Tongatabu. Die Bekehrung derBewohnck zum Christenthum wurde seit 1820 mit Erfolg durch brit. Missionare betrieben.Die größte der Inseln ist Wawau.

Freyberg (Max. Prokop, Freiherr von), bair. Kämmerer, Staatsrath, Vorstand desReichsarchivs und Secrctair der historischen Classe in der Akademie der Wissenschaften zuMünchen, geb. daselbst am 3. Jan. 1780, besuchte, nachdem er im Theresianum zu Wien> und in der Pageric zu München seine Vorbildung erhalten, 1807—10 die Universität zuLandshut, wo er sich dem Studium der Rechte widmete, nach dessen Vollendung er Frank-reich, Holland, die Schweiz und Italien bereiste. Nach seiner Rückkehr trat er in den Staats-dienst, wurde 1817 Negierungsrath in München und, nachdem er sich 1824 mit einerToch-ter des Grafen von Montgelas Vermählt hatte, Ministerialrath im Ministerium des Innern,nach dem Regierungsantritte des Königs Ludwig'sl. Vorstand des Ncichsarchivs, 1820 zu-gleich wieder als Ministerialrath eingesetzt und 1838 zum Staatsrath ernannt. Als Depu-tirter in der Ständeversammlung von 1837 zeigte er sich als eifrigen Anhänger des Mini-steriums und als Verthcidiger der Klöster. Unter seinen schöngeistigen Schöpfungen erwäh-nen wir seing. „Novellen" (Münch. 1828; neue Aufl., 1836), die „Malerische Reise imobern Italien" (Münch. > 830) und die historischen Romane „Die Stauffer von Ehrcnfels"(3 Bde., Münch. > 833) und die „Löwenrikter" (Münch. 1830; neue Aufl., 1836). Vielbedeutender aber sind seine historischen Arbeiten; dahin gehören „Älteste Geschichte vonTegernsee" (Münch. 1822), die gekrönte Preisschrift „Über das altdeutsche öffentliche Ge-richtsverfahren" (Landsh. > 824), „Geschichte der bair. Landständc und ihrer Verhandlun-gen" (2 Bde., Sulzb. 1828—20), „Grundlinien einer Geschichte der bair. Landständc"(Münch. 1832), „Sammlung deutscher Nechtsalterthümcr" (Heft I, Main; 1828), „Samm-lung historischer Schriften und Urkunden" (Bd. I—5, Heft 1 und 2, Stuttg. 1827 — 37),„Pragmatische Geschichte der bair. Gesetzgebung und Staatsverwaltung seit den Zeiten Ma-il ximilian's I." (Bd. I—4, Abth. 1, Lpz. 1836—39, 4.). Auch machte er sich mit dem Frer-

herrn von Hvrmayr sehr verdient durch die Fortsetzung der von Lang herausgegcbenen „lie-gest» sive rermn boicaruin »utoArspb»", deren neunter Band 1841 erschien.

Freycmet (Claude Louis Desaulses de), franz. Naturforscher und Weltumsegler, geb.zu Montelimart am 7. Aug. 1770, trat zu Anfänge des I. >704 in die Marine der Re-publik und nahm, im I. 1803 zum Schiffslieutenant ernannt, Theil an der Expedition des/ Capitains Nie. Baudin (s. d.) nach Neuholland und lieferte zu der von Baudin's BegleiterPeron herausgegcbenen „Vovugecketiecouvertesuxterres snstrulss exeoite;>»r orckre >!ugouvernement penclant les snnees 1800—1804" (2. Aufl., 4 Bde., Par. 1824) den At-las, der als ein Meisterwerk betrachtet wird, und auch einen Band nautischer Bemerkungen.Hieraus befehligte er die Corvette Le Voltigeur, wurde 1811 Fregattencapitain und erhielt