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5 (1845) Entführung bis Gebläse
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Französische Musik

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Schule die lächerliche Prüderie der klassischen in Beziehung auf das Poetische oder Unpoeti-sche, das Edle oder Unedle auf eine gewisse Classicität der Ausdrücke, Gegenstände und Bil-der abgelegt hat und auf daß „cels ne se dit der Akademie nicht achtet, ist ein wahrerFortschritt. Viel hat auch die franz. poetische Sprache dadurch gewonnen, daß die Roman-tiker die Eintönigkeit des Alexandriners durch bewegliche Cäsur und Übergreifen des Sinnesin zwei Verse (echsmbement) aufzuhcben gewagt und eine Menge neuer Versarten geschaf-fen haben. Vgl. Fauchet, „Reciieil de I'oriAiue dein Isiigns et zivesie frans." (Par. 1581;neue Aust, von Legrand, 3 Bde., Par. 1779), Champollion-Figeac, „lVoiivelle« rectierckessnr les zmtois" (Par. 1809), G. Henry, „lUstnire de I» lun^ue frone;." (2 Bde., Par.I8ll —12) und I. I. Ampere, „üistnire de I» reformotion de lit langiie fran^." (Par.1831). Die Zahl der Wörterbücher der franz. Sprache ist sehr beträchtlich. Vgl. Nodier,„Lxrunen critique «lei, dictionnaires de In lon-gne frain;." (Par. 1828). Rochegude, derSammler des „karnasse oecitonien", gab auch einen „klsrcn d'nn glossaire occitsnien"(Toulouse 1819); Pougcns eine „^rckenInAie Iran,.-. <>u vocidnilnirs des niots ancienstoindes en desuetude et propres ä etre restituös s» Isn^s^e moderne" (2 Bde., Par.1825); Roquefort sorgte für das Verständniß des »ordfranz. Nomanzo durch sein„6Ios-snire eis In iangue romanc" (2 Bde., Par. 1808); gleichen Zweck hakten Borel's ,,'I'resoreie rocüercües et anticguites gnnloises et fran^." (Par. 1055, 1.) und Lacombe's „Diction-uaire du vieux lanAgj-e frany." (Par. >760 — 07). Von allgemeinen Wörterbüchern sinddas der Akademie (Par. 1093), wozu in neuerer Zeit zwei Supplemente (Par. 1825 undPar. 1831, 3.) kamen, sowie die von Aimar de Nanconnct (1006), Ant. Furetiere (1090)und Richelet( 1680) die bedeutendsten. In neuester Zeit haben die Lexika von Boiste (1800),Thie'bault (>820), Raymond (1832) und Napoleon Landais (1833) großen Eingang ge-funden. Für Deutsche ist das Lexikon von Mozin, welches zuleht von Peschier heraus-gegebcn wurde, zu bemerken. Mercier schrieb ein „Dictionnaire d» Oos lon^o^e" (2 Bde.,Par. 1808); etymologische Lexika lieferten Menage (Par. >693, Fol.), Roquefort(2 Bde., Par 1829) und Noel Carpcntier (2 Bde., Par. >831). Die Synonymik bearbei-teten Girard, Beauzee, Noubaud und Guizvt im „!>!nnveon dictinnnoire nniversel OesS)iwi>)ilies de!o itiliFiis fron^." (2 Bde., Par. 1809). De la Mesanges gab ein „Dictivn-uoire des zirnverOes fron^." (Par. 1821), Phil. Jos. Lcrvux ein „»ietionnoire coiniqne,sotiriqne, critiqne, Onrlesqne, Obre et zirovorOiol" (Lyon 1735) heraus. Unter den älternfranz. Sprachlehren bemerken wir die von Rob. Etienne und von Garnier (1589), unter denneuen die von Desmarais (1705), Restaut (7. Aust., 1755), Wailly (20. Aust., >829),Levizac, Giraulk-Duvivicr, Noel undChapsal, Panckoucke, Caminade, Domerguc, Be-scherelle und Vanicr, dem Begründer einer neuen grammatikalischen Schule in Frankreich,die wichtigsten. Die meisten der ältern für Deutsche geschriebenen Lehrbücher der franz. Sprachehaben durchaus keine wissenschaftliche Bedeutung, obgleich einige derselben, z. B. Mozin,Daulnoy, Franceson und Hirzel eine große Verbreitung fanden und zur praktischen Erler-nung des Französischen förderlich gewesen sind. Ein ganz neuer Aufschwung der franz.Grammatik ist in jüngster Zeit durch eine philosophische Behandlung der Sprache hervorge-rufcn. Von den vorzüglichsten Grammatikern dieser neuern Schule nennen wir Schifflin,Städler, Mäzner, Nichon und Mager. In sprachhistorischer Hinsicht sind die Untersuchun-gen von F/Diez in seiner „Grammatik der romanischen Sprachen" höchst beachtenswerth.Gute grammatische Monographien lieferten Vaugelas, Menage, Bouhours, Girard, Ber-cher, Francois de Neufchäteau, Bcrtrand, dDlivst, Dubois und Ackermann; Lehrbücherder allgemeinen Grammatik Lancelot, unter Arnault's Leitung (1600), Duclos, Beauze,Condillac, Silvestre de Sacy und Rammstein. Bcmerkenswerth ist endlich noch, daß auchdie franz. Patois oder Volksmundartcn in neuester Zeit sich einer wissenschaftlichen Behand-lung zu erfreuen gehabt haben. Das wichtigste Werk, welches in dieser Beziehung zu erwäh-ne» sein dürfte, ist das „T'oOieon sznttptiqne et coinporotif des idiomes zxqniloires n» zra-tois (1s In ki-sncs", von I. F. Schnakenburg (Bcrl. 1830).

Französische Musik. Die ersten Anfänge derselben fallen gegen Ende des 5. und zuAnfänge des 6. Jahrh. Was Strabo, Diodor und andere alte Schriftsteller über Musik unterden Galliern vor der Unterjochung durch die Römer berichten, sind ungenügende Andeutnn-

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