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5 (1845) Entführung bis Gebläse
Entstehung
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133 Eurynome Eusebtüs von Eines»

Euryn-me, die Tochter des Oceanus, von Zeus Mutter der Grazien, nahm mitThetis den vom Olymp durch Hera verjagten Hcphästos auf. Nach der ältesten Theogoniehatte sie vor Kronos mit ihrem Gemahl Ophion die Weltherrschaft. Eurynome warauch der Beiname der Diana im arkadischen Phigalia, deren Bild oben Weib, unten Fischwar. Ihr Tempel wurde nur einmal des Jahrs geöffnet.

Eurypylus , der Sohn des Euämon und der Ops, war der Führer der Ormcnieraus Thessalien gegen Troja, wo er von Paris verwundet wurde. Bei Eroberung der Stadterhielt er eine Kiste, in der sich ein Bild des Bacchus befand, dessen Anblick ihn in Rasereiversetzte. Das Orakel, welches deswegen befragt wurde, gab zur Antwort, er würde geheiltwerden, wenn er das Bild an einen Ort bringe, wo ungewöhnliche Opfer stattfänden. Die-ses war der Fall zu Aroe (Paträ) in Achaja, wo man jährlich der Diana einen Knaben undein Mädchen opferte. Mit der Ankunft des Bildes hörten dort die Menschenopfer auf.Dasselbe erzählt Pausanias vom E., dem Sohne des Dexamcnos, der den Hercules auf demZuge gegen Laomedon begleitete und von Letzten» jene Kiste erhielt. Eurypylus, derSohn deS Poseidon und der Astypaläa, Herrscher auf der Insel Kos und Vater der Chal-civpe, wurde von Hercules, den auf seiner Rückkehr von Troja ein Sturm an jene Insel ver-schlug, erschlagen. Nach Andern war er der Sohn des Hercules und der Chalciope. Eury-pylus, der Sohn des Poseidon und der Keläno, König in der Gegend, wo später Cyrene er-baut wurde, zeigte den Argonauten den Weg aus den Syrtcn und schenkte (oder vielmehrTriton in seiner Gestalt) dem Euphem us (s. d.), als die Argonauten abfahren wollten,eine Erdscholle, auf der die Herrschaft über Libyen beruhte. Eurypylus, der Sohn desTelephos und der Astyoche, der Schwester des Priamus, Bundesgenosse der Trojaner, er-legte den Machaon und wurde von Pyrrhus getödtet.

Eurysäces, der Sohn des Telamonier Ajax und der Tekmessa, war der Vater desPhiläos, der der Stadt Athen die Insel Salamis schenkte und dafür das Bürgerrecht erhielt.

Eurystheus , der Sohn des Sthenelos und der Nikippe, ein Enkel des Perseus, Ge-mahl der Antimache, der Tochter des Amphidamas, König von Mykcnä, dessen Geburt Hera(Juno) beschleunigte, da Zeus im Rache der Götter erklärt hatte, daß der zuerst geborenePerside Beherrscher aller übrigen Nachkommen des Perseus werden sollte, in der Hoffnung,daß sein Sohn Hercules (s. d.) eher geboren und somit diesem die Ehre zu Theil werdenwürde. Auf diese Weise wurde E. König von Mykcnä und der später geborene Herculesihm unterthan. Nach dem Tode des Hercules, den er nach Vollbringung der ihm auferleg-tcn zwölf Arbeiten in Ruhe lassen mußte, feindete er dessen Kinder an und verlangte ihreAuslieferung von dem Kcyx. Diese flohen daher, da Keyx dem E. nicht gewachsen war, zumTheseus nach Athen, an den er nun dieselbe Foderung that. Da aber dieser sich hierzu nichtverstand, so erklärte er ihm den Krieg, in welchem rr selbst mit seinen Söhnen umkam. DieNachrichten über den Tod des E. weichen indeß sehr voneinander ab.

Eurytns, der Sohn des Mclaneus und der Stratonike, Vater der Jole und deSJphitos, König von Öchalia am thessalischen Pencus, war ein vorzüglicher Bogenschützeund foderte sogar den Apollon zu einem Wettstreit heraus, wobei er jedoch getödtet wurde.Nach Apollodor war er Lehrer des Hercules im Bogenschießen, und als er seine Tochter alsPreis für den besten Bogenschützen aussetzte, bewarb sich auch Hercules, dem er jedoch die-selbe, obgleich er den Sieg davon getragen, vorcnthielt. Deshalb zog Hercules gegen Öcha-lia, tödtete den E-, eroberte die Stadt und führte die Jvle als Sklavin fort.

Eusebla, bei den Griechen und im Neuen Testament die Frömmigkeit, wird im neuernSinne als allegorische Figur vorgestellt, welche die Gottesgelchrsamkeit repräsentirt. Eu-scbiologie ist so viel als Frömmigkcitslehre oder praktische Neligionslehre.

Eusebius von Emesn, geb. zu Edessa, bildete sich zu Alexandria und war einSchüler des Eusebius Pamphili und Freund des Eusebius von Nikomedien. Als ein Feindaller theologischen Streitigkeiten schlug er den nach des Eustachius Absetzung erledigten Bi-schofssitz zu Antiochien aus, nachdem er sich von der Anhänglichkeit des Volks an den ent-fernten Lehrer überzeugt hatte. Spater ward er Bischof zu Emesa, starb aber in der Ver-bannung zu Antiochien im I. 360. Die unter seinem Namen vorhandenen Homilien, vonwelchen die echten von großer Beredtsamkeit zeugen, hat Augusti (Elberf. 182 S) herausge-