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teere sur les evenements cls 1789, 1799 et susssuil mois ck'uveil >791" (Par. 1791).In der Schrift „11s l'ögslite ou zniiieipes j;eiieruux zur Iss iilstit»ti»ns eiviles, politiczueset rel'igieuses" (Par. 1796) stellte er die Gleichheit als das unseligste, Alles verkehrende undzerrüttende Socialprincip dar. Sein letztes Werk waren die „lllelunges cl« litteruture,«I'Ilistoire, lle morule st tle pliilosopbio" (9 Bdc., Par. 1811 ). Seine „Lobrede auf Rous-seau", in welcher er besonders die angeblichen Widersprüche in Rousseau's Charakter zu recht-fertigen suchte, wurde von Schelle ins Deutsche übersetzt (Lpz. >799). Erstarb 1815.
Eschke (Ernst Rudolf), ehemaliger Director des Taubstummeninstikuts zu Berlin, ^geb. am 17. Dec. l 7 tili zu Meißen, wo sein Pater Kreisstcuercinnchnicr war, kam, zwölfJahre alt, auf die Fürstcnschule seiner Vaterstadt und bezog 1782 die Universität zu Witten-berg, um die Rechte zu studircn. Doch schon hier beschäftigte er sich mit Pädagogik; 1785begab er sich nach Leipzig und 1786 kehrte er zu seinen Altern zurück. Da seine Gesundheitdurch angestrengtes Studiren, besonders bei Nacht, sehr angegriffen war, so suchte er Erho-lung und Kräftigung auf einer Reise. Der Besuch des Taubstummeninstituts zu Wienunter Stork weckte in ihm die erste Neigung zum Taubstummenunterrichte ; doch traute ersich zu einem Taubstummenlehrer nicht Geduld genug zu. Im I. 1787 lernte er Hei-ni ckc (s. d.) kennen, und dies bestimmte ihn, den Taubstummen seine ganze Lhätigkcit zuwidmen. Später wurde er Heinicke's Schwiegersohn. Im I. 1788 gründete er auf eigeneKoste» i» Berlin ein Taubstummeninstitut, das nach einigen Jahren nach Hohenschönhau-sen, einem königlichen Lustschlosse, 1798 aber wieder nach Berlin verlegt und zu einer könig-lichen Anstalt erhoben wurde, die E. bis zu seinem Tode imJ. I8l l als Director, zuletzt mitdem Titel als Obcrschulrath leitete. Bon seinen Schriften sind zu nennen „Kleine Beobach-tungen über Stumme, eine Beihülfc zur Scelenlchre und Sprachkunde" (Berl. 1791), „KleineBeobachtungen über Taubstumme" (Berl. 1799), „Das Taubstummeninstitut zu Berlin"(2. Auf!., Berl. 18 ll) und „Mythologische Vorlesungen für Damen" (Berl. 1896).
Eschscholtz (Joh. Friede.), ein verdienter Naturforscher und Reisender, geb. am I.Nov. 1795 zu Dorpat, wo er auch studirte, machte als SchiffSarzt die von Otto von Kotze-buc 1815 unternommene Entdeckungsreise mit. In Verbindung mit Chamiffo, der als Na-turforscher an derselben Thcil nahm, sammelte E. während dieser bis >8l 8 dauernden Erd-umsegelung eine große Menge von Naturkörpern und wissenschaftlichen Beobachtungen, zu-mal über niedere Organismen des Meers. Seine umständlichen Untersuchungen über dieBildung der Koralleninseln imSüdmeer wurden vonKotzcbue im zweiten und drittenBandeder „Entdeckungsreise in die Südsce und nach der Bcringsstraße zur Erforschung der nord-westlichen Durchfahrt" (Weim. 1821, -1.) mitgethcilt. Die von ihm gesammelten Minera-lien schenkte er der Universität zu Dorpat, wo er nach seiner Rückkehr als Professor der Arz-neiwissenschaft und Director des zoologischen Cabinets angestellt wurde. Jm J. 1823 war erebenfalls der Begleiter Kotzebue's auf dessen neuer Fahrt. Nach seiner Rückkehr im I. > 828gab er in London eine Beschreibung der Reise heraus und fürKotzebue'sVerichkinder„NeucnReise um die Welt" (Weim. und Petersb. 1839) lieferte er eine Übersicht der zoologische»Ausbeute, welche 2399 Thierartcn umfaßt. Von seinen übrigen Schriften ist außer den„Ideen zur Aneinanderreihung der rückgräthigen Thiere" (Dorpat 1819) und den „En-tomographien" (Lief. I, Berl. 1823) vorzüglich sein „System der Akalephen oder medusen-artigen Strahlthiere" (Berl. 1829, mit 16 Kupf.) zu nennen. Von seinem „ZoologischenAtlaS", welcher die von ihm auf seiner Reise um die Welt beobachteten neuen Thierartendarstellen sollte, sind fünf Hefte (Berl. 1829—33) erschienen. Er starb am 19. Mai 1831.
Eschwege (Wilh.Ludw. von), Oberst bei dem Geniecorps in Lissabon, geb. 1777 aufdem älterlichen Gute Aue bei Eschwege im Kurfürstenthum Hessen, besuchte das Gymna-sium zu Eisenach und bezog 17 96 die Universität zu Göttingen und 1799 die zu Marburg, woer besonders mineralogischen und bergmännischen Studien sich widmete. Im I. 1893folgte er der Auffoderung, in portug. Dienste zu treten, für die er 1893 auch eine Anzahldeutscher Berg- und Hüttenleute gewann. Als 1897 alle deutsche Bergbeamten in Portugalals Offiziere dem Artilleriecorps einvcrleibt wurden, erhielt er den Grad als Capitain. ImJuli 1898 bei dem Ausbruche der Revolution gegen die Franzosen, schlug er sich auf dieSeite der sogenannten portug. Rebcllcnarmee, bei der er das Commando über eine Artillerie-