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Correctheit, der der Elzevirc wegen der Ncinhcit und des säubern Drucks, endlich die Aus-gaben Baskerville's, Didot's, Bodoni's u.s.w. wegen der Pracht der äußern Ausstattung.
Ausgeding heißt in einigen Gegenden Deutschlands Das, was sich Altern vorbe-halten (ausbedingen), wenn sic noch vor ihrem Tode den Kindern ihr Besihthum oder Ver-mögen überlassen. Dies geschieht mittels eines gesetzlichen Vertrags, und das Ausgedinghat alle Eigenschaften und Folgen eines solchen.
Ausgehend heißt das Ende einer Gebirgsschicht oder eines Ganges, das sich bis andie Erdoberfläche erstreckt.
Ausgrabungen. Die Ergebnisse der Ausgrabungen von Gegenständen des Alter-thums sind in der neuesten Zeit so außerordentlich gewesen, daß wir hier nur die wichtigstennach den verschiedenen Ländern zusammenfassen, indem wir mit dem elastischen Boden Grie-chenlands und Italiens beginnen. In Griechenland mußtensichdiefrühernNeisenden, wieSpon und Wheler, meist nur mit Abzeichnung der Inschriften und Denkmäler begnügen, dennerst in späterer Zeit gestatteten die Türken, in der Nähe großer Trümmer nachzugraben. Alsden bedeutendsten Fund nennen wir hier die äginetischen Statuen beim Tempel des panhellenischcn Zeus (s. Ägina) und die Friese von Phigalia in Arkadien. Jn Morea entdeckte einfranz. Expedition 1829 die Sculpturen des großen Tempels des Zeus zu Olympia, 18Stück an der Zahl, die im Jahre darauf nach Paris geschafft wurden. Seit der Selbständig-keit Griechenlands und seitdem die griech. Regierung ein besonderes Gesetz über Nachgra-bungen erlassen hat, wird die Untersuchung des Bodens dort planmäßig geleitet. So fandman von den Marmorwerken des Parthenon bei Wegschaffung des Schuttes mehre wohler-haltene Menschen-und Thierfiguren; noch wichtiger waren die Trümmer des Tempels de:Nike Apteros, die man auf der Akropolis zu Tage förderte. (S. Athen.) Eine nicht min-der reiche Ausbeute gaben die alten Gräber, unter denen die von Delphi durch Donaldson'sZeichnung bekannt geworden sind. Anderes erwartet man aus dem Nachlasse Otfr. Mül-ler's (s.d.). Auch die griech. Insel» haben neuerdings nicht Unbedeutendes geliefert. So stieß )man 183 8 zu Ägina auf ein Capitäl mit der Aufschrift „Dem panhellenischen Zeus", nachdemman zehn Jahre früher schon einen Diskus von Bronze gefunden hatte; außerdem gewannman beim Nachgraben auf Andros zwei Statuen und eine Menge Spitzsäulen von Grab-denkmälern, auf Milos einen schöngearbeiteten Äskulapkopf, auf Mykone eine Bildsäuleder Gäa von parischem Marmor, und auf Rhodus einen Cippus derHeliaden und Heliasten,der 1832 nach Venedig gebracht wurde.
In Italien begannen die regelmäßigen Ausgrabungen mit dem Breve des PapstesLeo's X. vom 27. Aug. 1515. Besonders kam durch Rafael, der einen sehr freimüthigenBericht an jenen Papst in dieser Angelegenheit erlassen hatte, mehr Ordnung in die frühereWillkür. Doch war der Boden noch zu reich, als daß an die Stelle des bloßen Auffindensund Sammelns eigentliche Ausgrabungen nach einem festen Plane hätten treten können.
Vgl. Vacca, „De monumontis suo et mchorum aevo tieprekensis" (Rom 1593), vermehrtherausgegeben von Fea in „lVliscellsne» pliilologic», critic» et »ntiyusri»" (Rom 1790),
In früherer Zeit erstreckten sich die Ausgrabungen fast nur auf einzelne Gräber, wie die derNasonen und Scipionen, und erst in neuerer Zeit wurden dieselben mehr im Großen ange-stellt. In Oberitalien zunächst fand man zu Brescia, wo man seit 1815 nachgrub, einen 'Tempel von herrlicher Construction und eine treffliche Bronzestatue der Victoria; zu Vellejaim vorigen Jahrhundert eine ausgezeichnete Statue des Hercules und viele andere Alterthü-mer; bei Firenzuola ein großes Mosaik; bei Zinasco 139 Goldstücke aus den Zeiten desArkadius bis auf Anastasius; in Piacenza gemalte Vasen; in Verona 1828 Monumentevon Blei und Gold und beim Nachgraben im dasigen Theater viele andere Kostbarkeiten.
Ein Minerventempel wurde in dem zur veronesichen Campagna gehörigen Thale Poli-cella vom Grafen Orti ans Licht gezogen. Bei Adria, das schon in älterer Zeit durch seine ^Vasenfunde berühmt war, wurden seit 1815, besonders 1819 und 1820 die Nachgrabungenmit dem glücklichsten Erfolge gekrönt. Bei Triest kam außer mehren Inschriften ein in-teressantes Marmorrelief zum Vorschein, welches den Tod der Semele und die Geburt des >Bacchus in getrennten Scenen darstcllt. In Aquileja wurde eine silberne Schale mit Bas- .reliefs, die Fabel des Triptolemus darstellend, ausgegraben. Zu Spalatro wurden Thermen, i