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1 (1845) A bis Balbuena
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4 Äakus Aal

während England trotz seiner glänzenden Seesiege ohne sonderlichen Gewinn mit einer zu8« Will. Pf. St. gesteigerten Schuldenlast aus dem Kriege schied. Der aachner Congreßder drei Regenten Rußlands, Ostreichs und Preußens im Oct. 1818 ward zunächst veranlaßt,um durch den Beschluß der Zurückziehung des noch in Frankreich stationirten Bundesheers dasVertrauen auf den allgemeinen Frieden zu documentiren. Das öffentliche Signal der Versöh-nung mit Frankreich war die Einladung, welche Metternich, Castlercagh, Wellington, Harden-berg, Bernstorff, Nesselrode und Kapodistrias am l.Nvv. im Namen ihrer Monarchen an denHerzog von Richelieu richteten, um seine Bemühungen mit den ihrigen zu vereinen für dieSicherstellung des europäischen Friedens. Nachdem diese Einladung angenommen war,wurde am 15. Nov. von Ostreich, Frankreich, Rußland, Großbritannien und Preußen dasProtokoll unterzeichnet, welches die Grundsätze der heiligen Allianz befestigte. Allen HöfenEuropas ward der Inhalt desselben in einer Declaration mitgetheilt und noch besonders hcr-vorgehoben, daß das neue Bündniß keine Veränderungen der durch die bestehenden Verträgegeheiligten Verhältnisse bezwecke, sondern daß die Souveraine vielmehr den Entschluß gefaßthätten, sich nie, weder in ihren Verhältnissen unter sich noch zu andern Staaten, von der ge-nauesten Befolgung der Grundsätze des Völkerrechts zu entfernen.

Ääkus,ein Sohn des Jeus und der Ägina, einer Tochter des Flusses Asopus, wurdeauf der Insel Önonc geboren, die man seitdem Ägina nannte. Ganz allein auf der entwe-der von Natur menschenleeren oder durch eine Pest entvölkerten Insel verwandelte Zeus aufseine Bitten Ameisen in Menschen (Myrmidonen), über die er nun als König herrschte. Alsder gottesfürchtigste Mann feiner Zeit stand er bei den Göttern in hohen Ehren, die auchaufseine Fürbitte Griechenland von der Hungersnoth, von welcher es damals heimgesuchtwar, befreiten. Mit der Endels, der Tochter des Skiron, zeugte er Telamon und Peleus,mit der Psamathe, der Tochter des Nereus, den Phokus.' Nach seinem Tode wurde er seinerGerechtigkeit wegen einer der Richter in der Unterwelt. Als besonderes Kennzeichen hater den Schlüssel zur Unterwelt. Äuf Ägina wurde er als Halbgott verehrt. Äacideheißt nach ihm Achilles, der Sohn des Peleus.

Aal. Die Äale bilden eine besondere Gruppe unter den Fischen und wurden ehedemirrigerweise zu den Amphibien gerechnet, indem sie, durch eigcnthümlichen Bau ihrer Kiemenbegünstigt, längere Zeit außer dem Wasser ohne Lebensgefahr bleiben können und gelegent-lich auf das Land gehen. Sie sind von langer, schlanker Gestalt, ohne Bauchflossen, habenSchuppen, die in der dicken Haut verhüllt sind, Kiemendeckel, die sich weit hinten durch einLoch öffnen, scharfe und spitzige Hahn«. Die Gattungen dieser über die Erde vereinzeltenFamilie sind nicht zahlreich; sie bewohnen theils nur das Meer oder nur süße Gewässer,thcils kommen sie zugleich in beiden vor. Zu den erstern gehören von den Aalen im strengenSinne die Muräne der Alten, welche bei den Römern als so große Leckerei angesehenwurde, daß man sie in besondern mit dem Meere in Verbindung stehenden Behältern erzog,und daß, nach des Plinius Erzählung, ein reicher Ritter, Vedius Pollio, welcher auf demPausilipp wohnte und im verdorbenen Zeitalter des Augustus lebte, die seinigen mit nutzlosgewordenen Sklaven fütterte. Der gemeine Aal findet sich von Rußland bis Portugalin den meisten Gewässern, aber auch im Meere bis Madeira, und ist ein durch Bissigkeit be-kannter Raubfisch von sehr zähem Leben, den man lange für einen Zwitter hielt, der aber wieandere Fische laicht und zu diesem Zwecke aus dem Meere in die Flüsse geht. Er gelangt oft zusehr bedeutender Größe und wird theils geangelt, theils in Neusen oder Netzen gefangen. InNorddeutschland geräuchert oder marinirt macht er einen nicht unbedeutenden Handelsartikelaus, und ist im frischen Zustande keineswegs so unverdaulich, wie wol geglaubt wird. SeineHaut dient zu manchen technischen Zwecken. Eine physikalisch merkwürdige Gattung dieserFamilie stellt deramcrikanische Zitt eraal (s. d.) dar. Die Aalmutter ist ein Fisch ausder Abthcilung der Stachelflosser und Familie der Schleimfische, von Fußlänge, braungelber,mit schwärzlichen Flecken wechselnder Farbe, schleimiger Oberfläche und wenig angenehmemFlesiche. Sie ist gemein in der Nordsee und an den franz. Küsten und merkwürdig durch dasGebären ausgebildeter, von Eihäuten nicht umhüllter Zungen. Die Aalraupc istein Fisch aus der Abtheilung der Weichflosser und Familie der Schellfische, von cylindrischemKörper mit glatter, gelb und braun marmvrirter Haut und zwei Rückenflossen und Bart-