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3 (1863) Khorda-Avesta : mit einem Register über das vollständige Werk
Entstehung
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LXI
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werden, wenn es uns gelänge seine Stellung zu Vifra-naväza zu ent-rälhseln (Yt. 5, 61 flg.), die Stelle ist aber zu dunkel. Auf welcheWeise Thraelaona den Azliis dahäka schlägt wird nicht näher ange-geben, auch kann man nicht sagen ob er ihn erschlägt oder, inUeber-einstimmung mit der späteren Sage, blos bindet und in dem BergeDemävend anfesselt, dies letztere ist mir das Wahrscheinlichere.Auch die kummervollen Seenen, welche die letzten Lebensjahre desThraelaona ausfiillen, muss das Avesta schon gekannt haben wennes auch nicht direct darauf anspielt. Wie der spätere Fredun, somuss auch Thraelaona sein Weltreich unter seine drei Söhne Iraj,Qalm und Tür getheilt haben, denn Yt. 13, 143 finden wir die ari.sehen, Qairimischen und turänischen Gegenden erwähnt, freilich wer-den in § 144 auch noch die panischen und dahischen hinzugefiigt.Der unglückliche Sohn der dem spätem Iraj entspricht heisst Airyuund es wird Yt. 13, 131 auf ihn angespielt.

Höchst merkwürdig ist es gewiss, dass wir von dem Enkel desThraetaona, dem berühmten Minocehr, im Avesta so gut wie garnichts erfahren. Nur sein Name M a n u c i th ra kommt Yt. 13, 131vor. Bundehesh, Ilamza und der Minokhired nennen diesen Fürstenimmer Manoscihr. Aus dem Bundehesh erfahren w ir, dass er auf demBerge Manus geboren war (cf. meine Einleitung II. p. 108). Hierausersehen wir, dass der später gewöhnliche Name Minocihr, d. i. Bim-melssame, eine Volksetymologie ist, welche ziemlich früh entstandensein muss, um den unverständlich gewordenen Namen Manucilhrazu erklären. Dieser muss vielmehr,Same des Manu bedeutenund beweist uns zur Genüge, dass auch die Eränier früher einenManu gekannt haben müssen. Uebrigens weiss uns das Schähnämeim Grunde auch nichts weiter von Minocehr zu berichten als dasser der Rächer des Iraj gewesen sei. Seine Bauten am Euphrat er-wähnen der Bundehesh , Hamza und der Mujmil, er scheint mehrnach Westerän als nach Osteran zu gehören. Unter seiner Regierungerscheint auch zuerst in der eränischen Sagengeschichte Afräsiäb,jener Typus der Regenten von Turan der durch die folgenden Reihender Könige hindurch geht. Das Avesta kennt ihn auch, doch werdenwir ihn am besten bei der Regierung des Hu^rava betrachten. DieKämpfe Afräsiähs mit Minocehr, den er defltSage nach eine Zeitlangin Taberistän eingeschlossen hielt, gehören in die Localsagen vonTaberistän.

Nach den Berichten des Firdosi und Mujmil folgt Naudar, auf