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3 (1863) Khorda-Avesta : mit einem Register über das vollständige Werk
Entstehung
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Vorrede.

seine Erklärungen nach dieser Methode begründet findet,dass sich aber die Parsen Herrn Haugs Ansichten auf dieseWeise zu recht legen, lässt sich aus seinen eigenen Wor-ten beweisen.

Es wird nun mein eifrigstes Bestreben sein, den zudieser Uebersetzung gehörenden Commentar bald nachlie-fern zu können, damit dieselbe nicht länger mehr in demunbeschützten Zustande dastehe wie bisher. Mittlerweile er-laube ich mir nochmals auf Burnoufs Arbeiten hinzuweisenund ein genaues Studium derselben nicht nur hinsichtlichder Resultate sondern auch der Methode angelegentlichst zuempfehlen. Auch kann ich nur wiederholen was ich bereitsin der Vorrede zum zweiten Bande (p.X) gesagt habe. DerLeser muss sich vor Allem klar machen was er von einerUebersetzung des Avesla erwartet. Wem es genügt denSinn zu erfahren den die Parsen seit mehr als einem Jahr-tausend in dem Buche finden und, wie ich überzeugt bin,mit Recht darin finden, der wird sich der Führung dieserUebersetzung getrost anvertrauen dürfen. Dass ich damitnicht sagen will der richtige Sinn sei an jeder einzelnenStelle getroffen wird der Commentar erweisen. Wer aberNeues, früher Ungeahntes zu erfahren wünscht, dem habeich Nichts zu bieten, er wird besser thun an Hrn. Haugsich zu wenden. Ich wiederhole auch dass ich jetzt wiefrüher nur darum mich entschlossen habe diesen Gegensatzhier zu erwähnen, weil ich es für meine Pflicht hielt dieLeser über die wahren Gründe desselben aufzuklären.

Pr. Spiegel.