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2 (1859) Vispered und Yaçna
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Y a f n a.

LXIII.

1. Zur Erhaltung der reinen Welt gehen sie vorwärts etc. 1 )

2. Wer, o Mazda, das Manthrawort verbreitet etc. 2 )

LXiV.

1. Ich preise das Wasser: Ardvi-tjüra. die reine,

2. die voll fliessende, heilsame, den Daevas abgeneigte, demGlauben an Ahura zugethane,

3. die preiswiirdige für die mit Körper begabte Welt, die ver-ehruugswürdige für die mit Körper begabte Welt,

4. die reine für die, welche das Leben fördern, die reine fürdie, welche das Vieh fördern,

5. Die reine für die Förderer der Welt, die reine für die För-derer des Reichthums, 3 )

Stellen, die alle von Rappi gesprochen werden, während der Zaota die dazugehörige Handlung verrichtet. Den Anfang bildet Yf. XXXIX. 4—6. Bei denWorten „Männern“ in §. 5 heisst es : Le Djouti prend en main le pilon nach„Frauen“ il (fait tomber) avec bruit le pilon dans l'Hdvan nach „welchergute“: Ilpose sur la soucoupe trouee (le pilon et la lasse qu'il tient tou-jours l’un sur l’autre, nach ,,Gesetze“ II fait toucher le pilon et la fasseä la pierre (Arvis) nach „verehrt“ (Tenant toujours en main le pilon etla tassej, il les approche du feu nach „verehren wird“ II les fait toucherä Vendroit ou est le cheveu; ensuite lut et le Rappi, (quipour cela s'est lauela main droite et la pose sur celle du Djouti], mettent ensemble la fasse etle pilon dans la soucoupe au lait; puls le Djouti (retire la fasse et le pilonde la soucoupe) et les remet sur le Barsom qu'il tient dans sa main , et dit.etc. Der Schluss der in den Vendidad-sades aufgefährten Gebete hat keine wei-teren Ceremonien mehr.

1) Citat aus Yf. XLV. 3. 6. Hängt nicht mit den folgenden zusammen.Die Worte werden vom Zaota gesprochen; nachdem dies geschehen ist, heisstes bei Anquetil: 11 (le Djouti) descend de son siege (et va pres du feu) ouil dit.

2) Cf. Yp. XL1X. 6 ff.

3) Dieses Wort habe ich Vd. IV. 119 mit „Geld“ übersetzt, was ichinsofern bedaure, als man diese Stelle deswegen besonders hervorgehobenhat, weil daraus hervorzugehen schien, dass damals schon geprägtes Geldgebraucht worden sei. Die Tradition giebt aber das Texteswort blos mit“nöNlN', aji.wt_j.3- Reichthum, Vermögen wieder und obwol es immerhinmöglich ist, dass meine frühere Uebersetzung das Richtige getroffen hat(dies ist nämlich der Fall, wenn man das Wort von Khshi, glänzen, ab-leitet), so ist doch eine andere Erklärung (von Khshi, besitzen) ebenso mög-lich und das Wort wird dann einfach mit Reichthum, Habe wiederzugeben sein.