XII
Vorrede.
XII
weil man nicht zu sagen vermag, was der Verfasser damitandeuten wollte. In solchen Fällen bleibt meines Erachtensnichts übrig, als den Sinn anzugeben, den man für richtighält, die Erklärung aber der Zukunft überlassen.
Und so übergebe ich denn diese Ueberselzung der Oef-fentlichkeit, in der Hoffnung, dass sie trotz ihrer Gebrechenund Mängel Nutzen stiften werde. Eine vollkommne Ueber-setzung, wenn sie je möglich wird, kann nicht der Anfang,sondern nur das Endziel aller Studien über das Avestawerden. Den Versuch einer Uebersetzung und zwar einerUeberselzung aller Texte, halte ich aber schon jetzt fürunerlässlich, denn es gilt ebensowol schnell zu über-schauen , was wir vom Avesta bereits wissen, als was wirnoch zu leisten haben. Uebersetzung einzelner Stellennutzen wenig, fuhren auch zu leicht irre, denn mancheUebersetzung nimmt sich plausibel genug aus, wenn mansie bios für sich betrachtet, ist aber darum doch entschie-den zu verwerfen, wenn man sie in ihrem Verhältnissezum Ganzen ins Auge fasst. Von diesem Gesichtspunkteaus wünsche ich, dass der Leser diese Uebersetzung be-trachten möge.
Fr. Spiegel.
fäSMMU