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Geschichte der Stadt Bielefeld und der Graffschaft Ravensberg
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chen Conditionen einräumen wolle, daß, wenn diese aptirtwerden würde, die sntrsxi'6nsnr8 niemand vortreiben solle; wennsie gleich nnr einen sehr leidlichen Canonenr dafür zahlen würden,weiches der Hr. A. O. Willmanns denn evcntnaliter acceptirteund versprach, von dem Erfolg seiner Bemühung nächstens nähereNachricht abzugeben. Um nun der Sache näher zu treten, undein so nützliches und dem ganzen Lande vortheilhaftes Werknicht in Stacken gerathen zu lassen, ist dem Hrn. Kriegs- undDomainen-Roth Luder die Vorstellung geschehen, daß wenn die6iitr6g,i'6rmui'8 die offerirte Bleiche mit großen und schwerenKosten in den Stand setzten, eS auch billig und gewissermaßenzur Einrichtung des Werkes unumgänglich uothwendig sei, daßklltraprenöurL selbige in Erbpacht gegeben werde. Gleich wienun Kr. und Dom.-Rath Lüder seines Ortes von dieser Noth-wendigkeit sich gleichfalls überzeuget fand, als wurde durch Ver-mittelung des Herrn Präsidenten v. Dacheroedeu Hochfrhl.Gnaden diese Bleiche inclusive des Gartens, welche indiesen Kriegen bisher» 30 Nthl. jährlicher locmrii gethan, 8ulvc>uiipi'oimtioirs roZImium illn8tri8, welche Hr. Kr.-Rath' Lüdersich seinerseits vorbehielte, auf 02 Nthlr 12 Gr. reguliret unddagegen stipuliret, daß die 6ntl'cPr6ii6M'8 das ans der Bleichestehende Haus nach vorhergehender Taxe zahlen sollten.

Weilen aber diese Bleiche noch gar nicht in dem Standesich befindet, in welchem selbige nach Manier der holländischenBleiche dem Mstiivo nützliche Dienste leisten kann und soll: sobat Hr. A. O. Willmanns und Consorten, daß

1. hochllöbl. Kr. und Dom. Eammer geruhen mögte, zuAusbolung der Canäle das erforderliche Holz herzugeben;

2. die Erlaubnis; zu geben, zu denen erforderlichen Bautendie benöthigen Steine von denen alten Mauern des Sparenbergsgratis abzubrechen;

3. bäten sic sich hier zur Erhöhung und Verebnuug desganzen Blcichplatzes die erforderlichen Burgfesteu an Hand- undSpanndiensten, da selbige für Geld nicht zu haben wären, aus.

Hierauf ist bis höherer approdution von Hrn. Cammer-präsidenten v. Dacheroeden Hochfrhl. Gnaden folgendes rege-riret und accordirt worden, daß'

1. zu der nötigen Ausbolung derer Canäle das abständigeHoltz in den von Franzosen verbrannten Heepischen Fichtenbuscheso weit cs reiche accordiret,

2. ihren erlaubet werden solle, die erforderlichen Steinevon denen Sparenbergschen Mauern gratis abbrechen zu lassenwie denn auch