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II.
Die ^>tadt Bielefeld im Besonderen.Bielefeld als Hauptstadt der Grafschaft Nadensbcrg.
Nordosten des schönen Westfalenlandes, da, ivo der-WÄIIN Osning und der Süntal ihr Gebirgsdreieck, das einernatürlichen Festung gleicht, bilden, dehnt sich, etwaeMK- iu der Mitte desselben und beide Höhenzüge gleich-mäßig umfassend, der alte Wessagau oder die heutigeGrafschaft Ravensberg aus, deren Name zuerst im Jahre 851genannt wird, um welche Zeit die heilige Thiadilde unter an-der»! auch ihren Zehnten in der Gegend von Ravensberg demKloster Freckenhorst schenkte, den heimzuholen der Schulte Suer-lage, genannt Süderlo, zu Peckeloh bei Versmold, alle vierJahre ein Pferd zu stellen hatte,*) eine Verpflichtung, die erstin diesem Jahrhundert abgelöst worden ist.
Schaut man von den Höhen des Teutoburgerwaldes,welcher den südlichen Teil der Grafschaft dnrchschneidet, so er-blickt man nach Norden ein reichgescgnetes Gebiet, das eine»!großartigen, abmechslungsvallen Parke zu gleichen scheint. Esist nbersät mit jenen eigenartigen Gehöften, die gerade für diesenTeil Westfalens so charaeteristisch sind, es ist durchbrochen vonwiesenreichen Niederungen, Sieken genannt, und besetzt mitEichen- und Buchenbeständen üppigster Fülle.
Nach Norden hin begrenzen die blauen Ketten des Sün-tal das Gebiet. Dort erhoben sich in alter Zeit der Lim- undReineberg, dort schalteten die kampflustigen Junker von demBusche, die Slons und Wendts.
*) Kindlingcrs Mänst. Beitr. 2. B. 2. Abt. S. 12: (jaam xosst-
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