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hüten in meines Gottes Hanse, als lange wohnen in der Gott-losen Hütte.
Um 1775 wurden der Burg die schützenden Beklei-dungsquadern genommen und zum Baue der Kaserne verwendet,nachdem das Schloß bereits seit 1748 ausschließlich als Ge-faugeuaustalt benutzt worden war.
Als im Jahre 1842 der König, der den Bau des neuenWartturmes durch Geschenke sehr unterstützt, die Burg durch seinenBesuch beehrte, deutete er nach Osten hinüber und meinte, dortwürde wohl das Hermannsdenkmal zu stehen kommen, worauf einStadtverordneter sprach: „Hier schlug Hermann den Barns", einzweiter aber soll dies mit den Worten bekräftigt haben: „Wohrists, Majestät," worauf der König still lächelnd weiter schritt.
Im Jahre 1877 brannte das Gefangenenhaus ab undnun trat die Stadt mit dem Fiskus in Unterhandlung, die mitdem Ankauf der Ruinen für 8984 Mark 90 Pf. schloß.
Es dürfte interessant sein, zu erfahren, daß die Beschä-digung unserer Burg nicht allein auf die Benutzung der Bele-gungsquader derselben zum Baue der Kaserne, wie mau allge-mein annimmt, zurückzuführcn ist, sondern selbst mit der Anlageund Reparatur von Bleichen zusammenhängt. Die oft erwähnteAnlage zu Milse war nach dem 7jährigen Kriege sehr herunter-gekommen und ein A. O. Willmanns scheint sich damals ver-pflichtet zu haben, die Hebung derselben in die Hand zu nehmen.
Die Regierung kommt immer wieder auf die Bleiche zuMilse zurück, obgleich die Kaufmannschaft nichts von derselbenwissen will. Jene versucht, die letzteren stets zu verpflichten, ihreWarendorfer Leinwand nach Milse zu bringen und scheut keinOpfer und keine Begünstigung.
So bescheinigen und verbinden sich vor den Kriegeneine Anzahl Kaufleute durch folgende Reverse:
„Ich habe meinen gantzen vorraht nach köuigl. Verordnungnach Milse gelieffert, Johann Will). Velhagen."
„Mein mir assignirtes Contingent, nemlich 100 Stück,habe nacher Milse eingeliesfert, Gottf. Kramer."
„Ich habe mehr als mein Contingent nacher Milser Bleichegelieffert, nemlich 80 Stück und werde inskünfftige, so Gottwill, desgleichen thun, A. Willmanns."
„Ich confirmire mich gleichfalls obigen Reverses, Joh.Heinr. Hartkamp."
„Fnlß ohnsträffliche Leinwand gemacht wird, so obligirehiiikünftig alle mein Wahrendvrffer dahinzuthnn, Arn. Fridr.v. Loen."
„Confirmire mit diesem gleichfalls, Ant- Delkeskamp."