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So geschehen Bielefeld, den 14. Loptsmdris 1682.
Hx spsemli Oowmissions.loiiau Olulstopli Holtsnins, .loban Oonrsck Lnr^ssravsDiener am Worte der Gnade Lsorat.
ans dem Sparenberge und bei
der Uat'orm. Gemeinde in Johan Kamphausen.
Bielefeld.
Uolmn Schröder.
Dieser Vertrag wurde darauf von dem Drosten des Chur-fürsten, Clamor von deni Busche, durch folgendes Schriftstückbestätigt:
„Nachdem die Stadt Bielefeldt sich mit der EvangelischUokormirtsn Gemeinde Hieselbsten, wegen der bei der SüsterKirche vorhandenen Gebäude, obgesetztermasen verglichen, alßhabe ich mit geschehener ansuchung nicht allein ein solchesntttzstii'im, sondern auch diesen vergleich in Kraft dero von Sr.Churfürstl. Dnrchl. mihr gnädigst ertheilten eoininlWioii, hienütoonlirmirön und bestettigen sollen. In demehrer Urkunde habeich selbigen eigenhändig untergeschrieben und mit meinem ange-bohrnen Pitschafft bekräfftiget.
Sparenberg, den 14 gaxtaindr. ^mio 1682.
(U. 8.) Olamor Von dem Busche."
Daß nun bei dieser Gelegenheit die Reformierten derStadt einen schweren Standpunkt gehabt haben mögen, liegtauf der Hand. Damals war ihre Gemeinde noch klein an Zahlund der brennende religiöse Eifer machte oft das Leben bitter,insonderheit waren aber die Reformierten den beiden andernReligiousgenossenschaften gleichmäßig verhaßt, ja, den Luthera-nern noch mehr selbst als die Katholiken. Ließ sich doch einPhilipp Nikolai, der Dichter der beiden Lieder Mie schönleuchtet der Morgenstern' und Machet auf ruft uns die Stimme'als Pfarrer von Unna in seinem Katechismus zu folgendenFragen Hinreißen: „Was hat der Calvinisten-Gott für einAngesicht? Antwort: Er sieht aus wie ein Brüllochs undWncherstier. Wo stehet das geschrieben? Also schreibet diesesOchsengottes erstgeborene Kreatur, Ulrich Zwingli. Wohin ge-höret dieser Ochsengott? Gen Oalient in Indien. So glaubstdu denn doch, daß die Calvinisten anstatt des wahren Gottes