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welchem Ludwig die eigentliche Grafschaft mit Bielefeld, Ottoaber Vlotho und Vechta erhielten.
„Oom68 Otto," heißt es in der Urkunde (Wilmans 229)„cküiümt eomiti Uoelmvico . . . itom ll^luvvlcks lotum ot om-uia, illu".
Der Zoll und die Münze zu Bielefeld verblieben natür-lich als Lehen des Kaisers dem Grafeil Otto, eine Errungen-schaft, die er der .Klugheit seiner Gemahlin zu verdanken hatte. *
Was nun Bielefeld damals darstellte, ob es eine Stadtoder ein ländlicher Bezirk, umfassend die Vanerschaften derWaldhöfe, war, wird uns nicht berichtet, ebenso wenig aber indein obigen Vertrage des Sparenberges gedacht, so daß alsoanzunehmen ist, daß beide keine hervorragende Bedeutung hatten.Das Gebiet Bielefelds scheint damals noch sehr eingeengt ge-wesen zu sein, denn das des nahen Stiftes zu Schildesche er-streckte sich über den Johannisberg und den sumpfigen Wald,der sich an dieser Höhe, vielleicht auch bis an den Sparenberghin, ausdehnte.
Graf Ludwig erstand nun diesen Bezirk voll dem Stifteund gewann wahrscheinlich auf diese Weise den Grund undBoden zur Entwicklung der Neustadt. Er erwarb, so heißt esin einer Urkunde von 1233, in der zum ersten Male Bielefeldein OMickuin genannt wird, von der Aebtissin Mathilde den Berg St.Johannis, dessen nach Norden vorliegender Wald nach ^otnm a^nckMioi'kildei'ss (Dornberg) sich erstreckte a tilia, guo IVolliimn-inno lincks ckieitur. «oonucknm viain gue ab ipkm usgutz ckuro-rvolck68<miup in'otemckitnr, et eemm maximm arborsm usqnv(I6ltarcke8lmssou ckirsccks traimitur.
Dieser Wald, welcher die nordöstliche Seite Bielefelds be-grenzte, hat sich bis tief in unser Jahrhundert erhalten und fielerst zum teil vor etwa 20 Jahren, hier und da noch zur ZeitNeste seines Bestandes aufweisend.
Zn dem Kaufpreise von 40 Mark Silber mußte Ludwigim Jahre 1241 den Hof zu Drever fügen, weil die Pröbstedes Stiftes, Adolf und Heinrich von Waldeck, den Kauf nnge-fochteu hatten.
Nicht ohne Bedeutung war es bei den herrschenden Strei-tigkeiten für den Grafen Ludwig, daß ihm 1244 die Vogteiüber Schildesche übertragen wurde. Gleich beim Antritte diesesAmtes suchte er die Zwistigkeiten beizulegen, indem er den Zehn-ten eines urbar gemachten Waldteils, Sntholt oder Sudbrakgenannt, dem Kloster übertrug, wobei der Convent auf allenSchaden verzichtete, der ihm vom Grafen und seiner Stadt zu-