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ist es, der der Welt Sünden trägt, wie Er sie getragen; es betetund weint die Christenheit für ihn, wenn er dahin zieht mit demKreuze, und wenn das Rohe sich schleift, stehet auf zu neuem Lebender fromme Kriegsmann, Frieden verkündend und Heil der ganzenChristenheit. Die Natur hat einmal wieder sich empört oder derGeist hat sich mit der Natur entzweit, sie will erneuen roh diedespotische Herrschaft; Erbeben der Erde, Krieg der Menschheit.ES müssen Sühnopfer fallen, das Rohe sich selbst im Kampfe cr-tödten, die Frommen tragen das Kreuz für die Masse der Sünden.So wird in jedem Kriege der Antichrist bekämpft, bis er immermehr sich erschöpfend, endlich ermattet dem Heiland sein Reich wie-dergiebt. Wo ehemals Adler den Siegern Sieg verkündeten, dafliegt die heilige Taube über der Frommen Häupter, ihre müdenGlieder belebt mit göttlicher Salbung der heilige Geist. Auch Dichwird sie uns heimführen, Freund, zu herrlicher Freude, das sagt ermir, der heilige Geist; ich werde Dich, was mir das Glück bis jetztversagte, in Deinem frommen Antlitz sehen; was uns Alle Sinn-vereinte trennt, ist auch nur eine Läuterungszeit, durch die Gottreinigen will das Metall, daß cs erhärte; es muß sich einen zuEiner herrlichen Kirche, wie es christlichen Freunden ziemt, die nichtnur in sich schaut und von sich weiß, sondern auch mächtig ein-greife in das Leben der Menschheit. Nicht laßt uns einzeln dieMission erfüllen, sondern vereint und Eins, in der Freundschaft, injeder Einheit. Und wie herrlich im Brüderbunde wird man dieKirche gewahr; da kehrt zurück, den Gegensatz vernichtend, was ur-sprünglich EinS war und die schnöde Zeit nur trennt. Möchte ichbei Dir sein, die Hand Dir drücken am Kreuze Christi, mit Dirseine Herrlichkeit beschauen und sagen: „kann das Leben schlecht sein,das er uns geschenkt hat?" Möchte auch der Raum uns nicht tren-nen, der nur schwach uns trennt, da wir ohne dem uns erkannten.Mag Dir geschehen, wie ich bete und wünsche; ja eS wird Dir sogeschehen. Die Nacht kann nichts gegen die Kinder deS Tages. Ichdrücke Dir die Hand und empfehle Dich der Liebs Gottes und Christizum zeitlichen und ewigen Heile. Die Herrlichkeit Gottes werde anDir offenbar. Möcht' ich Dich bald sehen! oücktr- Du