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herrschende Formel viotrix causa rleis placuit, seä victa Oatoni,nach Lukan; — Versöhnung des Individuellen mit dem Universellenin Christo, indem sich das Individuum setzt als ewig, und sich mitdem Universellen umarmend versöhnt in der Himmelfahrt. DieseVersöhnung spricht sich auS in der Vorsehung, im Gegensatz gegendas Fatum, wie auch in der Trinität. Der Sohn Eins mit demVater, das Individuelle, ewig erzeugt vom Universellen aus, Eins,der Geist die eopula; das Universelle, insofern es dem Individuellencinwohnt, nennen wir Geist. — Dies sind die halben Töne, mitdenen ich Deinen Brief beantworte; Du magst sie fortspielen, wennsie Dir entsprechen, und die erwidernden Töne mich hören lassen,daß unsere unsichtbare Freundschaft in seligem Konzerte sich aus-spreche, ungetrennte Gegenwart in räumlicher Ferne, die bald auchräumliche Gegenwart möge werden. Es folgt hier ein Brief anDich, den ich erhalten beilege. Tausendfältiger Segen Dir und Heil!
Ganz der Deine. Neander.
7r. ä.
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l^Aus Halle ober Göttlngcn Herbst 1806.)
Theurer vielgeliebter Freund und Bruder in Christo, DeinBrief, in heiliger, liebevoller Wehmuth geschrieben, hat mich innigergriffen und ist mir ein Leiter worden Deines Elements. Du liebstund suhlst und glaubst, das heißt, Du schämst sDich^s nicht desEvangeliums, willst gern ein Kind sein mit dem Gotteskinde, dasdie Welt crlösete, und die kindliche Demuth läßt Dich Dir selberverschwinden; wie herzlich innig empfinde ich, was Du sagtest! DieGottheit hat Dich lieb, daß sie das Metall in Feuersgluth will er-härten, uns Andere läßt sie noch ruhen im Dunkel und führt sienicht in Versuchung. Ist es etwas, Eins sein, wenn nichts gewal-tig einbricht den Einen zu zerreißen und zu trennen? Die Einheitlediglich in der Einheit finden, wie sie sich von selber giebt, das istwenig, nichts; ganz anders in der Vielheit und Entzweiung mächtig