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51.
An de la Foye-
Berlin den S. Juni >833.
Ich mache mir Vorwürfe, Dir auf Deinen Brief vom 2. Februarnoch nicht geantwortet zu haben. Ich schreibe nicht leicht und nichtgern Briefe, nur, wenn es ein Geschäft erheischt, lasse ich nichtliegen; zu dem, was eben so gut morgen als heute geschehen kann,komme ich nicht leicht, und dennoch, lieber Bruder, fühle ich, daßein Brief von mir Dir etwas gelten muß. — Du bist sehr ge-brochen, ich bin es nur körperlich, geistig trage ich noch die Ohrensteif. Ich habe geglaubt, es könne mit mir nicht dauern, und dennoch,wie es schon vier Jahre gedauert hat, kann es noch andere vier undmehrere dauern, aber ich muß abspannen, — ich habe abgespannt. —Ich bin seit mehreren Monaten um meine Entlastung eingekommenund harre noch der Dinge, die da kommen sollen. Man will mirwohl, man erwartet einen günstigen Augenblick, meine Sache höch-sten Orts zum Vortrag zu bringen. Meine Kinder wachsen mirüber den Kopf. Mein ältester (quis nsxotem ineum §laäio alli-gavit?) will in die Ingenieur-Schule treten, zu welcher sehr engeThüren (exLminn), in welche man sich drängt, führen, und wirdwohl vorläufig zugelafsen werden, sein Jahr bei den Pioniers (Sa-xeurs) abzudienen. Das ist der erste Schritt. — Mein zweiter willKünstler werden. Mit Söhnen hat man seine Noth, man wünscht,daß Tüchtiges aus ihnen werde, man will etwas aus ihnen machenund man findet alle Karrieren überfüllt und die Schlagbäume geistes-tödtender Examina werden nach Maßgabe des Zudranges immerhöher geschraubt. Wir lernten griechisch als Fähnriche, wo wir esnicht Noth hatten, und das war schön, das war und ist gebliebenunsere Art. So habe ich jetzt als Botaniker hawaiisch gelernt, —die jetzige Generation lernt nur, was dem Examen frommt, um esnachher an den Nagel zu hängen. Die Stockprügel unserer Zeitsind in Examina übersetzt worden. Meine fünf Jüngeren, zweiMädchen und drei Knaben, sind noch Kinder. Die Botanik hängt