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macht hast, was ich geworden bin? Wie ich Dir nämlich ausCoppet schrieb, daß ich englisch lernte, antwortetest Du mir, daß,wenn man da säße, wo ich wäre, man nicht englisch, sondern Bo-tanik triebe. Das war mir anschaulich und ich that also. Wirsind über Dresden zurückgekommen, wo ich die Galerie zum erstengesehen habe und einen Theil der sächsischen Schweiz. Ich bin,wie Du siehst, NN jeuns liomme gni ünit son eäneation, je moooulplstts.
Man sagt mir, daß ich bei meiner vomica achtzig Jahr altwerden könne; ich kann es aber nicht glauben. Im vorigen Winter,wo mir unter Schloß und Riegel gehalten, Luft, Licht und derfreie Gebrauch meiner Füße abging, hatte ich einen Stab, woranich mich aufrecht erhielt. Ich schrieb nämlich ein Buch (Tagebuchmeiner Reise). Ich hatte die mir zusagende Geistes-Wirksamkeit —jetzt geht mir diese ab und ich sinke zusammen. Ich habe zu wenigKraft, oder zu wenig Zutrauen, eine Arbeit zu unternehmen, ichkann keinen Vers mehr machen, ich kann nicht ins Schreiben kom-men, und komme so mehr und mehr auf den Hund. — Daß ichMitglied der hiesigen Akademie der Wissenschaften geworden bin,habe ich Dir wohl zu seiner Zeit gemeldet. Völlige Anerkennungund eine gewisse Vorliebe, die Viele zu meinen Dichtungen hegen,erfreuen mich übrigens fortwährend. Bekannte und Unbekannte wid-men mir Bücher, die Jugend hängt mir an, allerlei Artigkeiten sindmir auf der Reise in den Posthäusern, in den Bauden des Gebir-ges, überall, erwiesen worden u. s. w.
Ich habe Dir sagen wollen, daß Varnhagen eine Bücher-sendung an Dich vorbereitet, die zu übersenden ich ihm die Mittelund Wege vorbereitet habe. Ich habe seit acht Tagen meinenRheumatismus im Kreuz und werde von demselben zu Hause ge-halten, wo nach angewandten Blutegeln und Schwitzmitteln icherst ohne Stock von einer Stube in die andere zu gehen anfange.Könnte ich Varnhagen sehen, so wollte ich doch mit ihm verab-reden, Dir das eine oder das andere Buch beizulegen. Du bistseit anno 4 oder 5 germanica, stehen geblieben und es hatsich doch manches fortbewcgt. Du kennst wohl unfern Lyriker Uhland