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letzter, vermuthlich im Zahnen begriffen, mit Krämpfen behaftet, diezu verschiedenen Malen sich wieder eingcfunden haben, und der sichnoch nicht wieder erholen will; die Mutter vom Nachtwachen er-müdet, u. s. w. — Ich sehe mit Sehnsucht der aufsteigendenSonne entgegen, aber es will noch nicht warm werden; „Tomfriert es!"
Von Varnhagen kann ich Ihnen nur sagen, was Sie schonwissen: er ist ungemein gebrochen, er hat sich selbst ganz in seinerFrau verloren.
Mög' es Ihnen und den lieben Ihren gut ergehen; Sie habenzwei allerliebste Kinder, Friede und Glück im Hause: bewahren Siedas, es ist doch das Beste. —
Verzeihen Sie mir schwesterlich mein flüchtiges und leeres Ge-schreibsel. — Wir Männer verstehen nicht Briefe zu schreiben, daskönnt Ihr nur, Frauen! Wir schreiben nur Abhandlungen, undheute habe ich auch dazu weder Muße noch Trieb.
Ich drücke Assing die Hand brüderlich und fest. Behalten Sieden alten Freund in gutem Gedächtniß.
Ad. v. Chamisso.
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An dieselbe.
Berlin, den 8. Februar 1884.
Ich ergreife den Vorwand des deutschen Musenalmanachs,meine theuerste, schwesterliche Freundin, Liebes- und Lebenszeichen zugeben. Vergessen Sie also das Büchlein nicht, wie ich weiß, daßSie treu den Herausgeber nicht vergessen.
Der ich aus der Zahl der Reisenden ausgeschieden bin, binIhnen mit den Augen auf Ihrer Wanderung durch Süddeutsch-land gefolgt. Ich selbst hafte mehr und mehr an der Scholle. —Das vorige Jahr ist mir ziemlich unlustig vergangen, umringt vonKranken, wenn nicht selber krank. Die Grippe hat mich in etwasgealtert, und die Gesundheit meiner Frau scheint mir sehr zögernd