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6 (1864)
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Politik bei Seite; ich könnte Dir blos Privatansichten mittheilendie für Dich keinen andern Werth hätten als jeder Zeitungsartikel,Du aber sage mir, ich bitte Dich sehr darum, wie Du die Sachenansiehst, und wie sie sich, von Deinem Standpunkte aus, ausnehmen.Es liegt mir daran, Dich darüber zu hören. Verlangst Du es aberauch von mir, so will ich Dir umgehend eine Abhandlung verfassen,zu der ich heute einmal nicht aufgelegt bin. Lebe recht wohl mitden Deinen

Vals tavegus tuissiwo

Ad. v. CH.

Es freut mich unter den Zeichen der Zeit Dir aufzuzählen, daßEure Stockfranzosen das Reisen nach und nach zu erfinden scheinen;es sind wieder ihrer ein Paar hier, die unsere Universität angezogenhat, recht propre Leute.

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An Rosa Maria Asfing in Hamburg.

B-rlin, den 28. April 1833.

Meine theure schwesterliche Freundin!

Ich habe Ihnen schon lange schreiben wollen und muß es end-lich heute übereilt thun, sonst komme ich gar nicht dazu.

Zuerst also vom Musenalmanach, um es abgethan zu haben.Schwab spricht selbst auf dem Umschlag der Einlage. Ich wünschtewohl, Sie und Assing im freundlichen, trauten Kreise nicht zumisten, kein Mensch wird nominatim aufgefordert, der Terminder Einsendung ist sonst im März festgesetzt. Ich weiß abernicht, wie Schwab, der diesmal mit der Abzählung des Manuskriptsund dem Abschluß der Redaktion sich befassen muß, es anstellenwird, mn in den engen Raum die unabsehbare, zu Bergen ange-schwollene Liederernte dieses Jahres einzuzwängen.

Seit Neujahr ist mein Haus ein Kindcrlazareth; die Masern,die schlimmen Folgen derselben, die Grippe, und mein sechster und