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mein viel Lieber, Du und Deine Bürgerin, und möge Gott Euchhelfen, Eure Priester scheinen eben nicht die zu sein, die es kön-nen; Eure Geschichte erinnert mich cm die des Dachdeckers, dervon einem Dache hcrabfiel und im Vorbeigehen einem Herrn, derim Fenster des ersten Stockwerks stand, sagte: Lein vu. bien, xonrvügus eeln clure.
ZI.
An de la Foye.
Berlin den 10. Februar 1828.
Bist untren Wilhelm oder todt?
Wie lange wirst Du säumen?
In Ernst und Prosa, mein lieber Freund, da doch das Lebennur aus Prosa besteht: warum schreibst Du, warum schreibt Ihrnicht? Mir geht das Leben im gewohnten kurzen Schritte dahin,und ist nicht viel Worte davon zu machen. Da bour^eoiss, zwei
Schultern hinab, sein Gesicht hatte einen eigenthümlichcn Ausdruck von Wohl-wollen und Festigkeit; cs lag darin gleichzeitig etwas Zartes und Kräftiges, Ab-gespanntes und Kühnes. Unsere Unterhaltung begann in deutscher Sprache, dermir unbekannte Mann drückte sich mit einer besonderen Energie aus, jedoch,wie es mir schien, nicht ohne einige Anstrengung und besonders mit einem mirganz neuen Akzent. Ach meinerseits drechselte im Schwelst meines Angesichtsmühsam deutsche Perioden. Während wir dergestalt mit einander redeten, brachauf einmal ein Dritter, der uns zugehört hatte, mit lautem Gelächter in dieWorte aus: „Meine Herren, machen Sic es sich doch bequem und sprechen fran-zösisch". Der Mann mit der hohen Gestalt und den langen Haaren war meinLandsmann; es war ein von der Natur auf seltene Weise ausgcstatteter, .abervom Schicksal lange verfolgter Mann, ein französischer Emigrant und ein preu-ßischer Offizier, ein Edelmann und ein Liberaler, ein Dichter und ein Botaniker,der Autor eines phantastischen Romans und ein Weltumsegler, es war ein Deut-scher und ein geborner Franzose; kurz — es war Chamiffo. — Dazu bemerktAmpere: Chamiffo, der so trefflich deutsch schrieb, konnte sich dennoch von Galli-cismen nicht frei erhalten. So sagte er z. B. für sslon moi — (nach meinerAnsicht) — „nach mir". Nicht drei Sätze konnte man ihn sprechen hören, ohneden Franzosen in ihm zu erkennen.