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So nehmt die Blumen auf, die euch gestreut,
Und nehmet unsre Ladung freundlich an.
Wir laden euch, die Zeit entfleucht geschwind,
Wir laden euch nach acht und zwanzig JahrZur Hochzeit derer, welche noch nicht sind,
Und es soll da sein, wie es heute war.
Einen schönen Nachklang des Hochzeittages giebt folgendes So-nett aus dem Hausbuche (auS dem Anfang des Jahres 1820):
Für Madame Adelbert.
Ob ich dich liebe? kannst du wohl es fragen?
Und können Worte deine Zweifel heben?
Die einz'ge Antwort ist das volle Leben.
Fürwahr, die Worte wissen's nicht zu sagen.
Ob ewig lieben werde? Zu beklagen
Ist die, der Schwüre nur Gewißheit geben;
Sind Schwüre doch nur Schwüre, Worte eben,
Wie welkes Laub im Winter anzuschlagen.
„Wie kannst du, roher Mann, mich so betrüben?
Was kann ich, Böser, Guter, sonst begehren,
Als was mich freut, aus deinem Mund zu hören?"
Du reinster, frommster aus der Engel Chören,
Und mein, mein Kind, mein Weib, mein, sonder Wehren,
Mein ganzes Sein, mein Leben und mein Lieben!
Der Herbst 1320 brachte den ersten Knaben. (Br. 7.) Aber-mals strömte der Liedermund in süße Töne über. Das Hausbuchenthält folgende Rekapitulation des bisherigen Lebens unsers Dich-ters (1821).
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