steht in den Stunden, wo ich Dir fehle, einige Zeilen an mich —und laß mich so in Deinem nächsten Briefe an mich in Kamtschatka(ich verweise Dich wegen Anweisung an den Etatsrath v. Kotzebue)einen fortlaufenden Faden Deines Lebens finden, und ein Journalder Geschichte aller Befreundeten, ich bitte Dich darum, lieber Ede,und laß mich nicht umsonst bitten.
^.cl voeem Kotzebue, man will überall durch die Komplimente,die man an mich über ihn richtet, mir gewissermaßen an seinem li-terarischen Ruhm für meinen geringen Antheil an seines SohnesWeltumsegelei Theil geben.
Mit der Orgel verhielt es sich also: Unser guter Doktor, derdas Klavier spielt, sehnte sich sehr wenigstens »ach cincm Hackebret,und der Kapitain, der gern herzerlnstigende Musik am Bord hat,hätte ihm selbst gern ein Instrument gegönnt, falls nur ein solcheszu finden gewesen, das irgendwo am Bord Platz gehabt hätte. DemDoktor war die Sache am Herzen gewachsen und ganz Plymouthward 10 mal um und um gerührt, es wollte nichts passen; endlich,endlich fand sich die Orgel, er gab die Größe nach Fuß und Zollau, und nachdem man die Zierratheu abgenommen, würde sie imRaume Platz haben. Die Subskription kam zusammen, und wieder Kapitain eines Abends aus der Stadt zurückfuhr, siche da, einegroße Kirchenorgel stand weit und breit am Fuß des großen Blastes,an der Stelle der Treppe, beide Luken verschließend, aufgestellt. Erkreuzigte sich davor und verfügte, sie solle vor Tagesanbruch wiederam Lande oder im Grunde des Meeres sein. Das Erste geschahund so besitzen wir ein liegendes Gut in England, nämlich eineOrgel. — Kannst Du uns einen Käufer Nachweisen? Lebe wohl,lieber Ede, Tante und Kinderling, lebt wohl, blüht und gedenketmein; auch Vater, Mutter, Bruder, Schwestern, Schwäger undSchwägerinnen, besonders O'Etzel rede freundlichst von mir.
Der gute Choris hat wohl gleich gern bereit Bleistift und Pin-sel hervorgekriegt, aber, wenn wir morgen segeln!
17/29. Man wird uns nicht in Verdacht haben, von wegendes Windes einen Pakt mit dem Teufel abgeschlossen zu haben.