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6 (1864)
Entstehung
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ist, welche zu haben" auf einem Kauffahrteischiffe ist man esdoch gewohnt, und Wormskiold hat es da für seine Zwecke sehr gutgehabt. Fouquck nimmt doch noch Antheil an mir, verlangt ernach meinen Briefen, so soll er in jedem, wo er auch nicht genanytist, meinen herzlichsten Händedruck fühlen. Ihm*), dem Königeder Schnurrpfeifer, meinem bestellten Stellvertreter bei Dir, Ede,und Contessa und Dir selbst empfehle ich noch scheidend zu meinerErinnerung den Tod des alten Herrn Amadeus Schwendy zu rächenund seinen Sohn bei Eduard's Rolle recht gedeihen zu lassen.Thut mir das zu Liebe. Hoffmann mutz doch manches aus mei-nen Briefen heraushören, wobei er ganz eigentlich zugegen war, wiedie Tinte floß. So will ich ihm noch, da er doch des Schwendy'Ssich annehmen will, ein Gegenstück zu seinem märchenhaften Sym-posion an die Hand geben. Die Scene nämlich der vorletzten Nacht,wo Menschen ganz stille, ganz stille lagen und ach nicht tranken,während Tische, Stühle, Stiefel u. s. w. den gewaltigsten Lärmverführten und unruhig auf ihre eigene Hand durch die Kajüte hinund her tanzten, nach der Musik und dem Takt, der oben auf deniVerdecke geblasen und geschlagen ward. Was ein erbärmlich Viehder seekranke Mensch ist, mag Dir Folgendes bewähren. Unser gu-ter Eschscholtz ward wiederholt zur Hülfe des Verwundeten gerufen,geholt, kommandirt, und ach! er lag stille und regungslos, ruhigweiter für sich fortkotzend ich hatte schon zur Zeit alles von mirgegeben, was in meiner Macht war, und lauschte ganz getröstet denieigenmächtigen Tanze meiner Stieseln zu.

Schreibst Du einmal nach Hamburg, so gedenke ja meiner ge-gen den mir unvergeßlichen Perthes.

16./L8. Septbr. Ich habe heute den allerärgerlichsten Morgenzugebracht, der mir je geboten worden ist, u. s. w. Wir gehenallem Vermuthen nach morgen früh unter Segel und vojxns tugalers! Mir wird aber bei dieser zum dritten Male versuchtenZerreißung weicher zu Mnthe als zum ersten Male. Lieber Ede,schreibe doch auch so hie und da, wenn Dir das Herz nach mir

*) E. T. 2l- Hoffmann. S. Bd. o. S. 374.