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1780. 8.) beschrieben worden. Brander in Augsburgverfertigte um eben diese Zeit elektrische Lampen, bey wel-chen die Röhre zwischen beyden Gefäßen durch einen aufdas untere gesteckten Korkstöpsel hindurch gieng. Diesesind noch früher, als die Kürstenbergerischen von llVeber(Beschreibung des Luftelektrophors, Augsburg, 1778. 8.)bekannt gemacht worden. Brander verbesserte sie in derFolge, indem er dem obern Gefäße eine Oefnung gab, umden Ausfluß des Wassers durch den Druck der Luft zu beför-dern, den Seitencanal aber nicht an dem Zwischenrohre,sondern am untern Behälter selbst anbrachte, wovon mandie Beschreibung beym Ehemann (H. 9. und Fig. 2.)findet.
Die schicklichste Einrichtung aber ist diesem Werkzeugevon Herrn de Gabriel in Strasburg gegeben worden.Sie ist dem Heronsbrunnen ähnlich, und wird Taf.Xlll.Fig. 96. und 97. vorgestellt. ^, 8 sind die Gefäße mitden messingenen Kappen k, I>, welche in die Büchse desHahns R. luftdicht eingeschraubt werden können. In die-sem Hahne sind zwei) Löcher Z, b, Fig. 97., parallel undauf die Axe senkrecht gebohrt. Diese zwey Löcher passenauf zwo Röhren i und m, wovon die erste an den obernTheil der Hahnenbüchse angeschraubt und mit dem Auksatz-rohrel, Fig. 96. versehen ist, die andere aber von demuntern Theile der Büchse bis nahe an den Boden des unternGefäßes herabgeht. Dieses Gefäß hat einen messingenenFuß C, in dessen Mitte sich eine Oefnung X befindet, wel-che, wenn die brennbare Luft dadurch in das Gefäß gebrachtworden ist, mit einer Lappenschraube luftdicht verschloßenwerden kan. Die Vorrichtung zu Erregung des elektri-scheu Funkens ist, wie bey der vorigen Lampe, und stehtauf der messingenen Scheibe 00, welche in einen auf 8angebrachten Reif schließt. Eine der bevden Säulen hateinen gläsernen Schaft v. Der an den: Ende ihres Stäb-chens befindliche Knopf xv kömmt entweder unmittelbar,oder durch eine Kette mit dem elektrisieren Conduckor derMaschine, dem Deckel des Elektrophors oder dergl. inVerbindung. Die andere Säule, die nicht isolirt ist, lei«