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so genau berechnet werden kan, als ob sie daselbst wirklichbeobachtet worden wäre. Die H)argentinischen Tafelnaber laßen für die drey letztcmMonden immer noch eine Un-gewißheit von einer Zeitminute übrig; auch ist Jupiter jähr-lich fast zween Monate lang unter den Sonnenstralen ver-borgen ; und endlich macht das beständige Schwanken derSchiffe Beobachtungen durch Fernröhre von einiger Größefast unmöglich. Der von Irwin im Jahre 1762 deswe-gen angegebne Schwungstuhl ward von Maskelyne aufseiner Reise nach Barbados unbrauchbar befunden, undeben so gieng es im Jahre 1766 einer vom Abbe Rochon an-gegebnen Vorrichtung, durch welche man im Stande iseynsollte, den Jupiter sogleich wieder in das Gesichtsfeld desFernrohrs zu bringen, wenn ihn das Schwanken darausverrückt hätte.
»oalley schlug zu Anfang dieses Jahrhunderts die Ab-weichung der Magnetnadel als ein Mittel vor, die Meeres-länge zu bestimmen. Man kan über seine Bemühungenum diesen Gegenstand, zugleich aber auch über die Unge-wißheit , in welcher sich die Theorie desselben noch bis jetztbefindet, den Artikel: Abweichung der MagnetnadelNachsehen.
Bey dieser Schwierigkeit astronomischer Beobachtun-gen zur See und der Unzulänglichkeit anderer Methodenhat man einen Gedanken erneuert, den schon GemmaFrisius um das Jahr iz-zo geäußert hatte, die Längedurch Uhren oder Zeitmesser zu bestimmen. Wenn manz.B. eine völlig gleichförmig gehende Uhr nach londnermittlerer Zeit stellt, und mit sich nimmt, so wird sie allerOrten londner mittlere Zeit zeigen, aus der man die londnerwahre Zeit ohne Mühe haben kan, s. Gleichung derZeit; es wird demnach zur See nichts weiter, als eineleichte astronomische Beobachtung z.B. von Sonnenhöhen,Sonnenaufgang, Sternhöhen u. dgl. erfordert, daraus di«wahre Zeit des Orts gefunden werden kan; der Unterschiedder Zeiten giebt alsdann den Unterschied der Längen. Dieswar frenlick, bey der ehemaligen Unvollkommenheit der Uh,ren nicht auszuführen, und selbst Huygens Versuche mit