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2 (1789) Von Erd bis Lin
Entstehung
Seite
835
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Län

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er am Himmel emnimmt, bestimmt, und von allen übrigenStellen unterschieden; denn es giebt weiter keine, der ebendiele Lange und Breite zugleich zukäme» Daher ist es sürdie Sternkunde wichtig, die Längen der Gestirne genau zukennen.

Die Lange der Sonne VT oder ihr Ort in der Ekli-ptik wird, wenn man ihre Abweichung ^G!) durch Beob-achtung gefunden hat, leicht berechnet. Es ist alsdann imrechtwiuklichten KugeldreyeckeiV S l), der Winkel V oderdie Schiefe der Ekliptik - 2ss 23' 8", und die Seite HDbekannt. Daraus findet sich V T durch die Formel

^ ,, liu. Abweich.

im. Lange ---

lin. Schiefe d. Ekl.

wo es zweydeutig bleibt, ob die Länge über oder unter 90°°betrage, und südliche oder negative Abweichungen Längenüber ,go° anzeigen, die über oder unter 270° betragen kön-nen, daher man aus andern Umständen wissen muß, inwelchem Quadranten ihrer Bahn die Sonne stehe.

Auch aus der Rectascension der Sonne VO s. Auf-steigung, gerade, findet man ihre Länge durch disFormel

taNA. Länge -

tän^. Reetase.

col. Schiefe d. Ekl.wo die Länge stets in einerlei) Quadranten mit derRettascen-ston fällt.

Endlich findet Man auch in den astronomischen Kalen-dern, z.B. in des Herrn Bode Jahrbüchern, den Ort devSonne in der Ekliptik für den Mittag jeden Tages ange-

gebe».

Die Lange der Sterne ward von den Alten vermittelstder ZodiakalatmilleN durch unmittelbare Beobachtung ge-sucht. Weil es aber sehr schwer war, diese Ringe bestän-dig in der Stellung der Ekliptik zu erhalten , deren Lägesich am Himmel jeden Augenblick ändert,^ so fiel man balddaraus, durch AeguatonalarMillen der Sterne Reckascen-ston und Abweichung zu beobachten, Und aus diesen dieLängen zu berechnen. Heut zu Tage, da auch weit bessert