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2 (1789) Von Erd bis Lin
Entstehung
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sinnreich zu einigen hydrodynamischen Bestimmungen; aberIoh. Bernoulli (»värgul. ?. II. arr. 60. ) und d'Alcmberc (Draite äes stuities, art. 176—182.) habengegen seine Methode sehr erhebliche Erinnerungen gemacht.

Endlich giebt man den Namen Lstaraäka auch derBlindheit durch Verdunkelung der Krystallinse, welchesonst der graue Srahr (6utts opacg, Laligo Icmi«)genannt wird, s. Auge, Gestchtsfehler.

^fstköhkl'lk, Latoptrica st Latvptriee,

Diesen Namen führt die Lehre vom Sehen durch zurückge-worfene (reflectirte) Lichtstralen, oder von dem Lichte,das von Spiegelflächen abprallet, s. Zurückroerfung derLichtstralen. Sie heißt sonst auch die Anakamptik,und macht einen Theil der optischen Wissenschaften aus. Eswird in der Katoptrik zuerst das Gesetz der Zurückwerfungerklärt, aus welchem sich die Wege der Lichtstralen, dievon ebnen und krummen Flächen abprallen, bestimmen,und daher auch die Eigenschaften der ebnen und krummenSpiegel ableiten lassen. Dies wird auf die Verfertigungeiniger Werkzeuge angewendet, welche unter andern dieAbsicht haben, dem Auge Hülfsmittel des Sehens zu ver-schaffen , und die, wenn darinn Spiegel mit Gläsern ver-bunden werden, den Namen karadipprrischer lVerkz en-ge führen.

Von der Theorie der Zurückwerfung des Lichts und vonden Spiegeln war den Alten weit mehr, als von der Bre-chung, bekannt. Sie bedienten sich nicht nur der Metall-spiegel zum gemeinen Gebrauch, sondern sie kannten auchdie Vergrößerung und zündende Eigenschaft der Hohlspie-gel, s. die Worte: Spiegel, Brennspiegel, Hohl-spiegel.

Die Anfangsgründe der Optik und Katoptrik, welcheman dem Euklides zuschreibt, und die sich mit in desGregory Ausgabe der euklideischen Werke (Oxou. 1726.stol.) befinden, werden von Savile und Gregory für un-tergeschoben und des Euklides unwürdig erklärt. Die Kat,vptrik enthält einige ganz falsche, oder nur halb wahre