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grabnen Muscheln und Schalkhiere nur einigermaßen kennt,so findet man den Gedanken, daß alle Kalkerde von ihnenherkomme, nicht mehr so übertrieben, als er auf den erstenAnblick zu seyn scheinet.
Man findet die Kalkerde auch in der Asche der Pflan-zen, und in den Knochen der Thiere, am allerhaufigstenaber im Mineralreiche, wo die kalkartigen Berge, Flöheund Lager eine eigne. Classe der Gebirge ausmachen, daßalso die Kalkerde gewiß unter die Stoffe gehört, welche inder Natur am allgemeinsten verbreitet sind.
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Diejenige Classe von Steinen, deren einziger und vorzüg-lichster Bestandtheil die Kalkerde ist. Diese Steinebrausen, wenn man Scheidewasser darauf tröpfelt, gebenmit dem Stahle nicht Feuer, schneiden nicht in Glas, undzerfallen gebrannt in lebendigen Kalk. Dahin gehört dieKreide, die Bergmilch (I-so lnnge), der gemeine Kalk-stein, der, wenn er farbigt und fest genug ist, den Namendes Marmors führt, der Kalkspath, Stalaktit oder Tropf-stein u. a. m. Mit Vitriolsäure vermischt findet man dieKalkerde in den Gypssteinen, s.Gyps; mit dem Phlogi-ston im Stinksteine und Lebersteine, mit Thon in den Mer-gelarten u. s. w.
Kalt, kriAlclurli, Wir nennen einen Kör-
per kalt, entweder in Vergleichung mit andern, welchemehr freye, fühlbare Wärme bey sich haben; oder in Be-ziehung auf unser Gefühl, wenn er weniger freye Wärmehat, als der Theil unsers Körpers, den er berührt. Imletztem Falle nemlich entzieht er unserm Körper Wärme,und erregt dadurch die Empfindung, die wir Kälte nennen.Kalt heißt also: Weniger warm, als etwas anderes, oderals unser Körper, s.Aälre.
Kaltmachende Materie, Matena kriZoritw-,
Akatre.--eNach der Art der Scholastiker, diefür jedes Phänomen eine eigne Ursache oder Qualität an-