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2 (1789) Von Erd bis Lin
Entstehung
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Menge darüber vorgetragener Hypothesen die Sache im-mer ein unerforschliches Räthstl. Meyer glaubte es durchdas Kaufticum, oder /Vcicium piuyue aufzulösen, welcheser vom brennbaren Wesen unterschied, und aus dem Kü-chenfeuer in die Kalke übergehen ließ; allein es fehlte dieserangenommenen Ursache überhaupt an hinlänglichen Bewei-sen. Die Herren de Morveau, Marcr und Dürande(Llemens cist^byrnie tbeorigneetprarichue. ä 1)1)00,1777.i2mo übers, von liVeigel, Leipz. lll. Th. 1778 — 1782)haben das Phlogiston als eine Materie ohne Schwere , oderj gar als eine solche betrachtet, welche durch absolute Leichtig-keit das Gewicht der Körper, denen sie beytritt, vermin,dere, welcher Begrif, ob ihn gleich manche neuere Chy-miker annehmen, dennoch mit den ausgemachtesten Grund.

^ saßen der Physik streitet, nach welchen jede Materie schwerist. Wollte man auch diese Verminderung blos auf dasrelative Gewicht beziehen, das die Körper in der Lufthaben, so wie ein Stein unter Wasser leichter wird, wennman eine Blase voll Luft daran bindet, so würde doch die-, ser Erklärung der Umstand entgegen stehen, daß die Me-> talle zugleich spccifisch schwerer sind, als ihre Kalke.

! Die neuern Bearbeitungen der Lehre von den Gasarten

haben endlich auf die alte schon von Rey vorgetragne Mei.nung wieder zurückgeführt, nachdem auch Hales und Priest-ley gefunden hatten, daß die Metallkalke eine große Mengegasartige Materie enthielten. Wenn man diese Kalke durchSchmelzen mit zugeseßtem Phlogiston zu Metallen wie-dcrhecstellec, oder reducirec, so entsteht allezeit einstarkes Aufbrausen, und es entwickelt sich eine Menge gas-artiger Materie. Lavoister (Opustulei. er pb/s.'l?o. I. j). 28;, Vo. U- f>- zu kg.) und Bayen (inijourrisl cie pkiystlo. III. p. 120, Vo. Vs. p. 487, Vo.VII.x. Z90. sg.) haben es durch zahlreiche Versuche höchst wahr-scheinlich gemacht, daß dem Metalle bey der Verkalkung«in Antheil von dephlogististrrer Luft aus der Atmo-sphäre beytrete. Die vorzüglichsten Beweise dafür sind,Laß die Verkalkung nie ohne Zutritt der Luft von stattengeht, daß sich bey der Reduktion der Kalke Gasarten ent-