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tage fiele», und daß! man daher durch Beyschreibung dergüldenen Zahl zu Len Tagen des Kalenders, auf welche dieNeumonde in den ersten 19 Jahren gefallen waren, dieseNeumonde für alle folgende Jahre richtig wiederfindenund das Osterfest dadurch leicht bestimmen könne. Eigent-lich aber trug das Concilium dein Patriarchen von Alepan-drien, dessen Diöces wegen des alexandrinischen Museumsdie gelehrtesten Astronomen haben sollte, auf, die Oster-vollmonde zu prüfen, und den richtigen Tag derselben demrömischen Bischöfe anzuzeiaen. Allein es sind diese Anzei-gen völlig vernachläßiget, alle Osterfeste nach der nnvoll-kommnen cyllifchen Rechnung bestimmt, und daher sehrviele wider die vermeinte Disposition des Conciliums kheilszu früh, theils zu spät, gefeyert worden.
Mit der Zeit wurden die Fehler dieses mit dem juliani-schen Jahre combinirten Mondcykelü merklicher. Da dasangenommene Jahr selbst um n Min. zu lang ist, so mustedie Zeit der Nachtgleiche jährlich um n Minp gegen denAnfang des Jahres zurückrücken, welches in 420 Jahrenz Tage betragt. Daher war sie rm sechszehnten Jahrhun-derte, seit dem J.zaz, vom 21 Marz bis zum roten fort-gerückt. Da ferner 19 julianische Jahre um r St. Z2Min. länger sind, als 2z z Mondwechsel, welches in zi2^-Jahren einen Tag, und in 12^0 Jahren vier Tage beträgt,sch inusten die Neumonde im sechszehnten Jahrhunderte vierTage früher, als zur Zeit des Conciliums, fallen. Sowürde nach und nach der Winter in den September, undder Vollmond auf die Tage gerückt seyn, für welche diebeygeschriebne güldne Zahl Neumond anzeigte.
Schon Beda hatte um das Jahr 700 das Fortrückender Nachtgleiche bemerkt, welches damals schon drey Tagebetrug. Im dreyzehnten Jahrhunderte schrieb Johannvon Sacrobolco sein Buch: Oe mmi rmioue, undrzer Bacon rieth, das Jahr so zu ändern, daß die Nacht-gleichen, wie im Anfangs der christlichen Zeitrechnung,auf den 25 Marz und September sielen. Im fünfzehntenJahrhunderte gaben perer d'Arüy (äe Aliiac n) aus demcostniher und der Cardinal von Cosa auf dem lateranensi-