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2 (1789) Von Erd bis Lin
Entstehung
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Eerleben Anfangsgr. der Natml. durch Lichtenberg.Vierte Aufl. §. 49z, 494

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Lslsnäarium, ( 7 aA«al»>^. Eine durchdie gesetzgebende Gewalt eingeführte Abtheilung der Zeit inJahre, Monate und Tage, zum Gebrauch des bürgerlichenLebens. Auch bedenket das Wort Aalender ein Ver-zeichniß der Tage nach dieser 'Abtheilung (lUmeroloAium,Kgüoumniin ciiernw), für ein gewisses Jahr, oder fürmehrere Jahre, und hat seinen Ursprung von dem NamenUslenüse, welchen die Uömer dein ersten Tage jedes Mo-nats , wegen der an selbigem üblichen Ausrufung der Mo-nathtage, beylegten.

Das natürlichste und erste Maaß der Zeit waren dieTage. Man muste aber bald das Bedürfnis fühlen, zuVermeidung großer Zahlen und damit verbundner Irrun-gen, größere und aus Mehrern Tagen bestehende Zeit-rnaaße zu gebrauchen. Ein solches gab zuerst der Wech-sel des Monds, dessen Erscheinungen in 29 bis zo Tagen wie-derkehren. Man fieng also an, die Zeit nach Mondenzu zählen ( wie dies einige amerikanische Völker noch jetztthun), bis man an dem Wechsel der Jahrszeiten und derWitterung, ein Zeitmaaß entdeckte, das für die Bedürf-nisse des Feldbaus und der Viehzucht noch wichtiger war,und sich auf den in z6o und etlichen Tagen vollendeten Um-lauf der Sonne gründete. Dieses ist bey den meisten be-kannten Völkern unter dem Namen des Jahres eingeführtworden, s. die Artikel: Tag, Monar, Jahr.

Die Verbindung dieser Zeitmaaße mit einander machtden Aalender aus, welcher seine gegenwärtige Vollkom-menheit und Übereinstimmung mit dem Himmelslaufeerst spät, und nach mancherley Abwechselungen, erhaltenhat. Ich werbe in diesem Artikel blos die Geschichte desgriechischen, sulianifchen, gregorianischen und verbessertenKalenders vertragen, und daun eine kurze Erklärung derdazu gehörigen Rechnung bcyfüqen.

Indes die C'gyptjer ihren Kalender btos nachher Sm-