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2 (1789) Von Erd bis Lin
Entstehung
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Verfahrens, rvobey blos der Kalk statt der Laugensalzesu stttuirt werde. Erst die Zukunft, von der wir überhauptnoch wichtige Verbesserungen der Hygrometrie erwarten,wird über den Werth dieser beyden Werkzeuge entscheidenkönnen, deren Erfinder sich an physikalischen Einsichten undmechanischer Geschicklichkeit beyde gleich kommen.

Man hat noch ausserdem im Pflanzen - und Mineral-reiche verschiedene Substanzen gefunden, welche zur Beob-achtung und vielleicht auch zur Messung der in der Lustschwebenden Feuchtigkeit gebraucht werden könnten. Da-hin gehören ausserdem schon angeführten Schiefer aus Astra-chan, das Weltauge (Daö Weltauge, ein Hygroskop, vonScdreber, im Naturforscher, ,y Stück, Halle, 1782.),eine vom Grafen de la (öuerrande an den nördlichen Kü-sten von Bretagne gefundene Art von Meergras (bucun,sIZg mai-iiw. s. Magazin für das Neuste aus der Physik u. s. w.III. B. 2. St. S. 159.) die vertrocknete (lsrims vul^rig(Djerkander in den neuen schwedischen Abh. HI. Band)u. a. m.

Hygroskop, s. Hygrometer.

Hypomöchlwn, Unterlage, Uypomocblium, .

Dasjenige, was den Ruhe-puykt eines Hebels 0 . Taf. X. Fig. ;r. 52. kragt oderhält, so daß sich der Hebel zwar um denselben drehen, nichtaber verschieben oder auf und abwärts weichen kan. Manstellt sich das Hypomschlion am besten als einen Zapfen vor,um den sich der Hebel dreht. Die gewöhnliche Vorstellungeiner Unterlage gilt nur, wenn die am Hebel wirkendenKräfte den Ruhepunkt niederwärts drücken. In Fallen,wo der Ruhepunkt aufwärts gedrückt wird, wie bey Fig. ;2.,muß man statt dessen eine Ueberlage annehmen. Inzwi-schen ist die griechische Benennung von dem Begrif der Un-terlage abgeleitet; Hypomochlivn heißt buchstäblich: wasunterm Hebel liegt.

Der Widerstand der Unterlage oder des Zapfens, istals eine drrcre Kraft am Hebel anzusehen; und zieht mandiese mit in Betrachtung, so richtet sich das, was am ru-