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2 (1789) Von Erd bis Lin
Entstehung
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spiel an, daß es bey einem Regen, der einige Tage, ohnezu blitzen, angehalten hatte, sogleich zu hageln anfieng,als es anfieng zu blitzen. Welcher Zusammenhang aberzwischen der Elektricität und der Erzeugung des Hagelsstatt finde, ist noch sehr dunkel.

Herr de Euc (Icises kur la meteoroioAis Io.II. 8c<5l.z. cii. 2 .) schließt aus dem schneeahnlichen Kerne der Ha«gelkörncr, daß sie sich nicht aus Regentropfen, sondern ausSchneeflocken bilden, welche im obern Theile der Gewit-terwolke durch ein plorzlickres Erkalten, das von irgendeiner chemischen Ursache abhängt, entstehen und imFallen durch das Gewölk streichen. Nach dieser Hypothesekan sich der Hagel nicht, wie man sonst gewöhnlich annahm,in den höchsten Gegenden der Atmosphäre bilden, weil dieGewitterwolken immer sehr niedrig gehen. Und dann wirdes wiederum sehr schwer, die bisweilen so beträchtlicheGröße undunregelmäßige Gestalt der Hagelkörner zu er-klären. Diese iuftbegebenheit gehört also noch zur Zeit un-ter diejenigen, über welche wir erst in Zukunft von genauemUntersuchungen des Luftkreiieä richtigere Belehrungen er-warten müssen.

Introcl- in pliilok. nst. Io. II. §. rzyi lg.

Errikbens Anfangsgr. der Natmlchre, Vierte Auflage durchLichtenderg, §.736.

AÄökllstkhl, Hemisphäre, I^emispbacrig,

Jeder größte Kreis theilt die Kugel durch seineEbne, und die Kugelstäche durch seinen Umkreis in zwogleiche Helften, welche man Halbkugeln nennt. Insbe-sondere führen diesen Namen in der Geographie und Stern-kunde die Helften, in welche die Erd- und Himmelskugeldurch den Horizont, Aequator und Mittagskreis getheiltwerden.

Der Horizont theilt uns den Himmel in die sichtbarre und unsichtbare, oder welches eben so viel ist, in dieobere und untere Halbkugel ein. Auch auf der ErdkugelTaf. VIU. Fig. 2 . kan man für den Beobachtungsort o, denman sich stets oben gedenkt, und dessen wahrer Horizont m n