Hag M
Hm'ke, Vuririe5, Diejenige Eigenschaft
der Körper, vermöge welcher sie durch den Druck oderEtoß ihre Gestalt, d. i. die Lage ihrer Theile gegen einan-der, nicht ändern lasten. Da wir keinen vollkommen har-ten Körper kennen, so drückt das Wort Härte gemeiniglichnur einen relativen Begrif aus, und man schreibt dieseEigenschaft denjenigen Körpern zu, welche zur, Aenderungihrer Gestalt eine sehr große Kraft erfordern. So nenntman Steine hart, wenn sie mit dem Stahle Feuer gebenu. s. w. Eine absolute Harte findet sich vielleicht nirgends,als in den ersten Elementen oder Atomen der Körper; unddie relative Härte der zusammengesetzten Körper besteht innichts andern, als in dem Zusammenhänge ihrer Theile,s. Harr, Loyasion.
Härten des Stahls, s. Stahl.
HAZkl, Schloßen, Or.mäo, Der Hagel
besteht aus geftornen Wassertheilen, welche in Eisklnmpenvereint aus der Atmosphäre niedersallen. Die Regen-tropfen nemlich können vielleicht nach ihrer Entstehung ausden höchsten Gegenden, welche man daher die Legion desHagels nennet, in niedrigere Gegenden des Luftkreises ge-langen, welche vorzüglich kalt sind, wo sie sich in Eiskü-gelchen oder Kerne verwandle». Veym weitern Fallennehmen sie dann die feuchten Dünste, die ihnen begegnen,auf; diese frieren um den Kern herum an, und bilden dieihn umgebenden Schalen oder Eisrinden; oft hangen sichmehrere solche Kerne in eckigten Klumpen an einander, undso kömmt es, daß man die Schloßen oder Hagelkörner bis-weilen rund, als einen festen mit dünnen Eisschalen um-gebnen Kern, bisweilen in unregelmäßigen und eckigtenGestalten findet. Dies ist wenigstens die gewöhnliche Er-klärung dieser für Felder und Saaten so verderblichen Luft-begebenheit.
Die Hagelkörner sind von sehr verschiedner Größe,Man hat dergleichen, wiewohl selten, von dem Gewichteeines Pfundes gesehen. Die auf den Bergen fallen, sindnach Scherrchzer undBeccaria (Letter«6e1 elettriolmo.