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2 (1789) Von Erd bis Lin
Entstehung
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Matt unterscheidet drey Arten oder vielmehr StufenKiefer Veränderung, die dVeingähnmg, EssrggädruuIundLäulniß, oder die geistige ( ip>irituotä. vinoiä^,saure (»eekota) und faule Gährung (putreäinoiä).Aus der ersten erhält man einen Wein, und aus diesemeinen entzündlichen mit Wasser mischbaren Geist, denN)eingeift; aus der zweyten eine Same, einen Essg»die dricce zersetzt die Körper völlig, und giebt ein flüchtigesLaugensalz, s. Lammst.

Viele, besonders vegetabilische Substanzen, gehen all-mahlig durch alle diese Stufen, andere neigen sich gleich vomAnfang zur sauren Gährung, noch andere, besonders diethierischen, sogleich zur Fäulniß. Eine Substanz, welcheschon durch eine höhere Stufe gegangen ist, kan nichtwieder zur niedrigem zurückkehren. Diejenigen aber, wel-che der geistigen Gährung fähig sind, können zur Fäulniß nichtanders, als durch die beyden ersten Stufen kommen. Smhl(lLvmorecbuug kunckLineMslis, 1697 8- Srah»S

allgemeine Grunderkenntniß der Gährungskunst. Frs. u.Leipz. i'Zg. 8.) hat zuerst wahrgenommen, daß diese dreyVeränderungen nicht, wie man vordem glaubte, beson-dere Operationen, sondern Stufen eines und eben desselbenUeberganges sind.

Schon beym Leben der Pflanzen und Thiere gehen beymKeimen und Wachsthum der ersten, und bey den Berei-tungen der Säfte in den letzter«, gahrungöartige, obgleichschwache, Bewegungen vor. Nach Endigung des Lebensaber durchlaufen al-e dieser Veränderungen fähige Substan-zen aus dem Pflanzen und Thierreiche die ihnen zukom-menden Stufen, daß also die Gährung in ihrem ganzenUmfange genommen nichts anders, als der Uebergang zurFäulniß ist.

Man hemmt und unterdrückt die Gährung durch Kälte,durch Abhaltung der Luft und des Wassers, und durchVermischring mit Materien, die sich mit den Bestandthei-len der Körper vereinigen können, und doch der Gährungunfähig sind', z.B. mit Weingeist, Säuren und Mittel-salzen. Kein Traubenfaß gährt, und kein Fleisch fault in