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,ge Lenge werde und solle seyn, ein gerecht gemein Meß-„rute, damit man das Feld messen sol. ^ Von sothö-richren Eestiminungöarten mögen wohl die großen Unter-schiede zwischen den Fußmaaßen, oft bey benachbarten Or-ten, zum Theil herrühren.
In den physikalischen 'Angaben kömmt am häufigstender pariser oder königliche Fuß (per tUlmus, /-realvor, der auch unter den übrigen der gröste ist,und daher am bequemsten dienen kan, um alle andere damitzu vergleichen. Man theilt ihn in 12 Zoll (cliAito», pol-licer, den Zoll in 12 Linien, die Linie noch in IO
oder iOo, mithin den ganzen Fuß in 14400 Theile ein.In solchen Theilen lassen sich die Langen anderer Fußmaaßeanyeben, z. B. der rhemländische auch in Dänemarkeingesührte Fuß, halt 13915, der leipziger 12529 solcherTheile.
Ein Verzeichniß der bekanntesten Fußmaaße mit dempariser verglichen, liefert aus den besten SchriftstellernHerr Nayec (Gründlicher und ausführlicher Unterrichtzur praktischen Geometrie. Göttingen, 1777. Ul.Th. 8.Erster Theil S.52.), lehrt auch zugleich den Gebrauchdesselben zur Verwandlung der Maaße in einander sehr kurzund deutlich. Von den Fußmaaßen der Alten handle»
Snellius ( kwatollbenes katav. ch.ll.), Nicctoli (6eo-Zrspb. rekorm. II. ), Eisenschmid (De poncleribu8«t mcnlurir. ArAent. 1708 - 8 .) und Ardllthnor (lä-dier ob gncient Loin8, ^eiAlits ancl lVleabures, Uonäon1727. 4.).
Aus dem Fußmaaße entstehen durch Zusammense-tzung und Theilung alle andern Längenmaaße. ZweenSchuh oder Fuß geben die Elle (cubitum, amrech, sechsSchuh die Laster, den Laden, das ssacirrer (nexs-xoäa, or^vigm, ulnsm, tm/e, daher sechs pariser Schuhdie in den physikalischen Angaben so oft vorkommende fran-zösische Tage ausmachen), io bisweilen auch 12,15 oder 16Schuh die K.m he (-ieceinpeclain). Eingetheilt wird der flußvon den Werkleuten in 12, von den Geometern sn io Zoll-so der Zoll in 12 oder io. Linien. Die sächsischen Feldmes-