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gen , und auf die sie zugehen, um den Weg zu wählen,wo sie den wenigsten Widerstand antreffen.
Die stärksten Funken unter allen bisherigen, von 24Zoll Länge und der Dicke eines Federkiels, hat die Maschineim Teylerischen Museum zu Haarlem gegeben (s. diesesWörterb. Th. I. S. 799. ). Sie werden weit länger,wenn man sie an der Oberfläche eines schlechten Leiters hin-gehen läst. Auf diese Art gab die gedachte Maschine Fun-ken von 6 Fuß Lange. Die Lange der Funken zu messen,haben Gross (Elektrische Pausen, Leipzig, 1776. 8.),le (k'lem. cis Hach 6s ?an'8 1706. p. 541.), undLangenbucher (Beschreibung einer verbess. ElektrisirMa-schine , Augsp. 1780. 8. S. 46.) eigne Werkzeuge unterdem Namen Funkenmcsser angege-
ben. Sie bestehen aus Kugeln, die man langst einemMaaßstabe verschieben, und dadurch ihre Entfernung vomConductor, der ihnen Funken giebt, abmessen kan.
Johann Friedrich Groß hat in der eben angeführ-ten Schrift zuerst ein besonderes Phänomen der elektri-schen Funken angezeigt, das er mit dem Namen der elek-trischen Pansen belegt. In einiger Entfernung vomelektrisirten Körper hören unter gewissen Umständen dieFunken auf; in einer großen, Entfernung kommen sie wie-der. HFairne (bliil. 'I'i. Vol. LXVIll.) hat nachher ebendies bemerkt, s. dieses Wörterbuchs l Theil S. Z9Z. Viel-leicht ist es die Wirkung einer zwischen beyden Körpernentstandnen Ladung der Luft.
Die Entstehung des elektrischen Funkens wird aus derTheorie der Elektricitat sehr leicht erklärt. Wenn ein Kör-per z.B.-HL hat, und ein anderer, der weniger-h L, oder0 oder-^-L hat, in seinen Wirkungskreis kömmt, sowird auf der jenem zugekehrten Stelle des letztem dieentgegengesetzte Elektrizität erweckt, d. h. sein -h L wirdabgestoßen, und sein—-Lwird frey und gegen diese Seite ge-zogen. Nun entsteht zwischen beyden eine starke Anzie-hung, die leichte Körper sogar fortreißt. Nähert manbeode noch mehr, so wird diese Anziehung noch starker, bisendlich die zwischen beyden L liegende Lustscheibe dünn ge-
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