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2 (1789) Von Erd bis Lin
Entstehung
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Z24 Flü

gleich im Wasser auflösen; Salze, Metalle, Harze u. s. w.schmelzen am Feuer, und werden auch durch Flüssigkeitenaufgelöset. Man unterscheidet beyde Arten des Flüßigwer-dens durch die Namen: Schmelzung und Auslösung.

Die mechanischen sowohl als chymischen Erscheinungen,welche sich an den flüßigen Körpern zeigen, sind von denPhänomenen der festen Körper gänzlich verschieden (mans. z. hm Art. Druck), so wie sich wiederum die Er-scheinungen der tropfbaren und der elastischen Flüßigkeirenwesentlich unterscheiden. Darauf gründet sich die Einthei-lung der Wissenschaften, welche die Kräfte und Bewegun-gen der Körper untersuchen, wobey man Statik, Mecha-nik, Dynamik von Hydrostatik Hydraulik und Hydrody-namik, ingleichen von Aerostatik, Pnevmatik und Aero-dynamik unterscheidet. Die Chymie bewirkt fast alle-Zer-legungen und Verbindungen der Körper durch Versetzungenderselben in den flüßigen Zustand.

Macquer chym. Wörterb. Art. Süßigkeit.

Ausilststzlk, kluiäita--, Der Zustand des

flüßigen Körpers, s. den vorigen Artikel.

Sehr oft wird auch unter dem Worte: Klüftigkeit derflüßige Körper selbst, das Fluidum, verstanden. So sagtman: elastische Flüssigkeiten, tropfbare Flüssigkeiten.

Allft , kluxu«, Dieses Wort bedeutet bis-

weilen soviel als Schmelzung. Ein Erz ist in sehr dün-nem Fluße, heißt eben soviel, als: es ist vollkommen ge-schmolzen.

Man belegt aber auch mit dem Namen der Flüße diesalzigen Beymischungen, durch welche die Schmelzungstrenaflüssiger Erze befördert wird. Die fixen Laugensalze,der Salpeter, Borax, Weinstein und das gemeine Salzsind die gewöhnlichsten. Sollen dergleichen Flüße zu Re-ducirung der Metalle dienen, so müssen sie zugleich vielBrennbares enthalten; daher kan man nach Melier:? Vor-schläge acht Theile gepulvertes Glas, einen Theil calcinir-ken Borax und einen halben Theil Kohlenstaub mit Vortheil gebrauchen.