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Schärfe erfordern, kan man es-r; par. Fuß (eigentlichi-;, ) annehmen. ^>o fallen die Körper nach H. in der
zwoten Secunde zxiz oder 4;, in der dritten 5 x 15 oder >7;, in der vierten 7x1z oder roz Fuß; und in vier Se- j
cunden zusammen durch r6x i; oder 240 Fuß. Decda- «
les (mstllein. Io. II.) gab zwar seinen Versuchen «gemäß Z-i6r Schuh an; allein die hier angeführte Be- istimmung, welche Huygens aus Versuchen mit dem Pen- !del gezogen hat, ist weit genauer und richtiger, s. Wendel. j
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Geschichte dieser Gesetze.
Von Len Zeiten des Aristoteles an bis an das Ende «des sechszehnten Jahrhunderts hat man sich von den Gese-tzen der Bewegung überhaupt die sonderbarsten und irrigstenVorstellungen gemacht. Die Pertpatetiker glaubten, dieGeschwindigkeit des Falles verhalte sich, wie das Gewichtder Körper, und der zehnmal schwerere falle zehnmal schnel-ler, als der leichtere. Dies war eine sehr falsche Anwen-dung des metaphysischen Grundsatzes, daß sich die Wirkung,wie ihre Ursache, verhalte. Man vergaß dabey, daß daszehnmal größere Gewicht die Bewegung, die es erzeugt,auch einer zehnmal größern Maste mitzucheilen hat, unddaß bey dieser Vertheilung aus jeden Theil der Masse nichtmehr Geschwindigkeit kömmt, als er durch sein Gewicht al-lein, und ohne Verbindung mit den übrigen, ebenfallswürde erhalten haben. Es ist das eben so viel, als ob mansich einbilden wollte, zehn gleich geschickte Läufer könntenzusammen einen Weg schneller zurücklegen, als einer vonihnen allein.
Diesen Irrthum der aristotelischen Physik nahm dergroße Galilei schon zu der Zeit wahr, als er noch zu Pisadie Philosophie studirte. Er vertheidigte damals die rich-tigere Meinung in den gewöhnlichen Disputirübungen gegenseine Lehrer. Kaum aber war er selbst zum Lehrer auf die-ser hohen Schule ernannt, als er sich öffentlich gegen die-sen und viele andere Sätze der peripatetischen Physik erklär-te. Er ließ von der Kuppel der dasigen Kirche Körper vonsthr ungleichem Gewicht herabfallen, die doch den Boden