Erd
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Oese nichts vegetabilisches finde, für wahrscheinlicher, daßdieses Oel durch die Wirkung der Sonnenstralen unter demWasser erzeugt werde.
Macquer chym. Wörterbuch, Art. Erdharze.
EtTsUAkl, Erde, lerra, 61 obur terrsgueus, Tik-'re.Dies iss der Name des Planeren, den wir bewohnen, des-sen Kennrmß also einen der wichtigsten Theile der Natur-lehre ausmacht. Die Lehre hievon heißt die Geographieoder Erdbeschreibung, und wird in die mathematische,physische und politische abgetheilt, f. Geographie. Wirwerden in diesem Artikel aus den beyden erstem Theilen der-selben einiges beybringen, was die Erde im Ganzen be-trachtet, ohne Rücksicht auf einzelne Theile derselben, an-geht, und daher von ihrer Gestalt und Größe, ihrem Ver-hältnisse zu dem Sonnensystem, von ihrer Oberfläche imGanzen genommen und der innern Beschaffenheit ihrer Rin-de reden, zuletzt aber die vornehmsten Hypothesen der Na-turforscher über ihre Entstehung und Bildung hinzufügen.
Erste Begriffe von der Kugelgestalt der Erde.
Die Erde erscheint uns überall, wo keine hervorragen-den Gegenstände die Aussicht hindern, als eine kreisförmigeplatte Scheibe, deren äußerste Grenze, der Horizont, un-mittelbar an das scheinbare blaue Gewölbe des Himmels an-stößt. Man kan sich indessen gar bald überzeugen, daßdies nur eine bloße Erscheinung sey, wenn man bedenkt,daß der Umfang dieser gesehenen Fläche sich selten über ei-nige Meilen erstreckt, da es doch Gegenstände z. B. Bergegiebt, welche ihrer Höhe und Größe nach auf eine viel grös-sere Weite hin sichtbar bleiben müßten, wenn die Erde voneitler ebnen Fläche begrenzt würde.
Zwar blieben unter den Alten sehr viele bey dieser erstenErscheinung stehen, oder machten sich auch.wohl, durchBegriffe vom Schwimmen der Erde verführt, von ihrerGestalt noch seltsamere Vorstellungen, welche ^icciolrnov. Vc>. I 2. cgp. I.) aus den Schriftender Alten mit vielem Fleiße zusammengekragen hak. Solegte Leucippus nach dem Berichte des Diogenes Laer-