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1 (1787) Von A bis Epo
Entstehung
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650
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6zo

Ebb

Die Römer erlangten, als sich ihre Eroberungen bisan das atlantische Meer erstreckt hatten, genauere Kennt-nisse hievon. Casar gedenkt der Ebbe und Fluth im vier-ten Buche seiner Commentarien vom gallischen Kriege, undSrrabo führt im dritten Buche die Erscheinungen nachallen drey Perioden ziemlich richtig an, und erklärt sie nachdem posidomus dadurch, daß das Meer die himmli-schen Bewegungen nachahme, in welchen sich drey ähnlichePerioden befanden, plinius (IM. »sr. II. c. 97.)giebt nebst den Erscheinungen auch die Ursache an. Laulä»sagt er, in lole lunsgus movenrur gguas uc znolllan-res iilleri aviclo, rrgbemigue secum kauüu maria. Se-neca (siuaell. nar. I!l. 28.) und Makrobius (8omn.8cip. I. 6.) beschreiben ebenfalls die Bewegungen der Seesehr richtig.

Die Neuern stetigen nun an, zur Erklärung der Ebbeund Fluth mancherley Hypothesen zu entwerfen. Galilei(Dialog, eie b^liemare colimco. Dial. 4.) versuchte, sieaus der doppelten Bewegung der Erde herzuleiten und alseinen Beweisgrund für die Wirklichkeit dieser Bewegungzu gebrauchen. Descarres (chrincip. kluloü ?. IV.prop. 49. chg.) erklärte sie aus seinen Wirbeln. DerWirbel der Erde sollte nach seiner Meinung beym Durch-gänge des Monds durch den Mittagskreis dem Wirbeldes Monds begegnen, und beyde sollten dadurch, weilder Raum zwischen beyden Körpern enger würde, in eineschnellere Bewegung gerathen, also auf das Meer drücken,und es nöthigen, gegen die Küsten anzusteigen. Man be-merkt aber, daß auch im freyen ofnen Meere nach demDurchgänge des Monds durch den Mittagskreis das Was-ser sich erhebt, und keinesweges niedergedrückt wird; aucherklärt diese auf das nichtige System der Wirbel gebauteHypothese die zweyte Fluth nicht, welche sich ereignet, wennder Mond unter dem Horizonte steht. Nicht glücklicherhaklValllSsDe.isllu mnris.Opp. ?o.II. P-7Z7.lgg.) diePhänomene der Ebbe und Fluth aus der Bewegung desgemeinschaftlichen Schwerpunkts der Erde und des Mondsherzuleiten gesucht.