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1 (1787) Von A bis Epo
Entstehung
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haben auch schon unter den Alten einige eingesehen, ob ih-nen gleich der Gang der Ebbe und Fluth bey weitem nichtso bekannt war, als er es uns durch die unzählbaren Beob-achtungen der Schiffer und der Bewohner der Küsten desWeltmeers geworden ist. Im mittelländischen Meere,auf das sich die Kenntniß der Griechen und Römer grösten-theils einschränkte, sind die Wirkungen der Ebbe und Fluthnicht so merklich.

Inzwischen führt doch schon -Homer (Oclyss. Xll.io;.) an, daß sich der Strudel Charybdis täglich drey-mal erhebe und wieder zurückgehe; Strabo, der in seinemersten Buche diese Stelle von der Ebbe und Fluth erklärt,meint, der Dichter habe sein als einen poetischen Aus-druck gebraucht, der im Grunde nichts mehr sagen wolle,als mehreremal, oder zweymal.

Herodor und Diodor vonSicilien schreiben demrokhen Meere eine große und heftige Ebbe und Fluth (FSvTrsXov x«« o-Po8?ov) zu. Plmarch erzählt, daßrheas von Massilien die Ebbe und Fluth vom Monde her-geleitet habe, ob er gleich dabey den großen Fehler begeht,so von ihr zu reden, als ob sie nur monatlich erfolge. Ari-stoteles gedenkt der Ebbe und Fluth nur an wenigen Stel-len seiner Schriften; doch sagt er in einer derselben (l)emunllo, cap. 4. lub 6n.), die Erhebungen des Meeresrichteten sich nach dem Monde. Aus einigen übel ver-standnen Stellen der Kirchenväter ist die Sage entstanden,Aristoteles habe sich in den Euripus gestürzt, weil erdie Ebbe und Fluth nicht ergründen können. IustmusMnrr^r (Lokorrsr. 36 6rsec ) sagt nur, er sey vorGram gestorben, weil er die Natur des Euripus nichthabe erklären können, und gedenkt der Ebbe und Fluchgar nicht. Die Griechen scheinen überhaupt nur wenig mitdiesen Bewegungen des Meeres bekannt gewesen zu seyn,und Lurrius schildert allem Ansehen nach sehr richtig dasErstaunen, mit welchem Alexanders Soldaten, als sienach Indien kamen, die Schiffe am Weltmeere vom Was-ser entblößt sahen.