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1 (1787) Von A bis Epo
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648
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648 Ebb

UM die Zeit der Sonnenwenden (21 Jun. und 2 l Dec.) inden Syzygien schwacher, und in den Quadraturen starker,als zu andern Zeiten, sind.

In Absicht auf die tägliche Periode bemerkt manr) daß die volle See an den östlichen Küsten eher, als anden westlichen, eintritt; 2) daß sich in der heißen Zone dasMeerwasser von Morgen gegen Abend zu bewegen scheint,nnd die Fluth für Orte, die unter einerley Mittagskreiseliegen, zu gleichen Zeiten eintritt; z) daß sie in den ge-mäßigten Zonen in geringem Breiten eher, als in gros-sem, erfolgt; 4) daß über 65° Breite hinaus Ebbe undFluch kaum mehr merklich ist.

Bey der monatlichen Periode nimmt man wahr,r) daß die Fluchen von den Quadraturen bis zu den Sy-zygien wachsen, von den Syzygien bis zu den Quadratu-ren aber abnehmen; 2) daß die hohe See in den Syzy-gien und Quadraturen selbst z Stunden nach der Culmi-nation des Monds, von den Syzygien bis zu den Qua-draturen aber früher, und von diesen bis zu jenen später,als z Stunden nach dieser Culmination, eintritt; z) daßdie südliche oder nördliche Breite des Monds keinen Ein-stuß auf die Zeit der Ebbe und Fluth hat.

In der jährlichen Periode endlich zeigt sich, r) daßdie Fluchen bey der Wintersonnenwende stärker, als beyder im Sommer, sind; 2) daß sie desto stärker sind, je nä-her der Mond der Erde steht, und je geringer sein Abstandvom Aequator oder seine Breite ist; daher die allerstärkstenFluchen eintreten/ wenn die Nachtgleiche mit einer Sy-zygie und mit der Erdnähe des Monds zusammenfällt;3) daß in den Nordländern die Fluchen der Syzygien imSommer des Abends stärker, als des Morgens, im Win-ter hingegen des Morgens stärker, als des Abends, sind.

Man wird in diesen kurz zusammengefaßten Erschei-nungen der Ebbe und Fluth ihre auffallende Beziehungauf den Stand des Monds und der Sonne sogleich gewahrwerden, und so schon im voraus vermuthen, daß die Ur-fache derselben nirgend anders, als in der Einwirkung die-ser Weltkorper auf die Erde, gesucht werden könne. Dies