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woraus erhellet, daß jede Mistigkeit durch einen gewissenGrad der Hitze in Dampfe aufgelöset werde.
Herr de Gaussure vermuthet zu Folge der Versuchedes Lavoister (iVlem. cke pari;. 1777.), daß sowohl dieLustgattungen, als die Dampfe, ihre Elasticitat dem mitihren übrigen Bestandtheilen verbundenen Elementarfcuerzu danken haben. Wenigstens ist nach ihm durch dieseVersuche erwiesen, daß die Entbindung der Luftarten ebensowohl als die Erzeugung der Dampfe eine beträchtlicheMenge Elementarfeuer aufzehre, und daß man dieses Feuerdeutlich wiederstnde, sobald beyderley Materien ihre Ela-stieitat verlieren. Vielleicht, sagt er, sind Luftgattungenund Dampfe nur dadurch verschieden, daß jene stärker undinniger, diese schwacher, mit dem Feuer verbunden sind.
Die Luft scheint Zu dieser Erzeugung der Dämpfenichts beyzutragen; sie ist ihr vielmehr durch ihren Druckeinigermaßen hinderlich. Die Entstehung der Dampfenemlich erfordert außer dein nöthigen Grade der Hitze aucheinen gewissen Grad der Freyheit von äußerm Druck, sodaß bey starkem Drucke eine große Hitze nöthig ist, umDämpfe zu erzeugen, bey völlig aufgehobnem Drucke hin-gegen, ivie z. B. im luftleeren Raume, eine geringe Wär-me schon Dämpfe hervorbringt, daher auch das Quecksil-ber im Barometer, wo es ein Vacuum über sich hat, beymäßiger Wärme verdampft. Aus eben dieser Ursache er-fordert das Sieden oder Aschen, welches eine Folge derVerdampfung ist, desto mehr Hitze, wenn die zu kochendeMaterie eingeschlossen oder starker gedrückt ist, da hinge-gen im luftleeren Raume das Wasser bey geringer Warmekocht, s. Sieden- Der Druck der Atmosphäre setzt daherder Verdampfung jederzeit einigen Widerstand entgegen.Ist die Hitze stark genug, diesen oder jeden andern äußernWiderstand zu überwinden, so verwandlet sie das Wasserin einen ganz reinen elastischen Dampf, der die Luftaus den Gefäßen, worinn es kochet, austreibt, die Ge-fäße anfüllt, lind bey anhaltendem Feuer, wodurch er sichimmer mehr ausbreitet, die stärksten Wirkungen hervor-bringen kan. Ist das Feuer oder die Warme zu schwach.