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1 (1787) Von A bis Epo
Entstehung
Seite
227
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Axe 227

kan. 2) Man zieht nun die Röhre ak>en so weit aus,daß man, gegen den Himmel, die Parallelstriche auf m odurch die Linse ci deutlich erkennt, z) Man setzt das Au-zomerer an die Ocularröhre, und verschiebt die Röhre§8tr so lang, bis man durch L das durchs Fernrohr ge-machte Bild auf der Hornscheibe deutlich sehen kan. 4) Manzählt, wie viel Parallelsiriche der Durchmesser dieses Bil-des einnimmt. 5) Man mißt init einem Zirkel den Durch-messer der Oesnung des QbjectivglaseS in Hundertrheilchendes Zolles, und dividirt ihn durch die Anzahl der Hundert-theiichen, die sein Bild einnimmt. Der Quotient ist derobigen Theorie gemäß die Vergrößerungszahl. Nimmtz. B. das Stralenbild auf der Hornscheibe 5 Hundcrttheileein, und ist der Durchmesser des Objektivglases Zolloder izo Hundcrttheile, so wird die Vergrößerung Eoder zofach senn.

Bcym galiläischen oder holländischen Fernrohre kandieses Auzcmcter nicht gebraucht werden, weil man da we-gen des holen Augenglases kein eigentliches Bild hat;wohl aber bcy Spiegelteleskopen, wenn man es so anbringt,daß das Bild auf der Hornscheibe recht deutlich erscheint.

Lichtenberg Magazin für das Neuste aus der Physik,

II. B. 2 St. S-74- u- f.

Äd's/ Axis, /bea. In der Spharik oder der Lehrevon den Kugelschnitten wird dieser Name als ein allgemei-nes Kunstwort der geraden Linie kld, Tafl IH. Fig. 57.beygelegt, welche die Mittelpunkte der aus mehreren pa-rallellaufenden Kugclschnitten entstandenen Kreise, wie

III, VL, kO, Kk,, mit einander verbindet. DieAxe Id geht also auch durch den Mittelpunkt der Kugel6, welcher zugleich der Mittelpunkt des grösten unter die-sen Kreisen, des Kreises ist. Auch sieht sie senk-recht auf den Ebnen aller dieser Kreise oder Kugelschnitte.Wenn man daher aus dem Mittelpunkte eines auf der Ku-gelflache beschriebenen Kreises eine Linie aus seine Ebnelothrecht ausricht aufrichket, und auf beyden Seiten bis andie Kugelfläche verlängert, so ist diese des Kreises Axe.